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Kapitel 2: Der Welpe bei seiner Mutter

Es ist soweit: Ein neuer Welpe wird geboren und muss sich blind und unbeholfen in der neuen Umgebung zurechtfinden. Kalt ist es hier, aber zum Glück sind ja noch ein paar Geschwisterchen da und die Mama ist auch ziemlich warm. Da gibt es auch etwas zu trinken. Und schon ist der Welpe auf dem Weg, seine erste Mahlzeit einzunehmen, die ihn mit allem versorgt, was er braucht.

Welpe

In den ersten 3-4 Wochen werden die Welpen meistens ausschließlich über die Muttermilch versorgt. Über die Milch erhalten sie neben allen Nährstoffen auch einen wichtigen Immunschutz, der sie vor den Keimen und Bakterien in ihrer Umgebung schützt. Der Milchzucker in der Milch wird von Enzymen in Energie umgewandelt. Diese Fähigkeit des Enzyms verliert der Körper später weitgehend.

Bereits ab der 4.-5. Woche kann der Züchter die Welpen mit flüssigem Futter oder Brei (spezielles Welpenfutter und Hundefutter) zufüttern, um zum Beispiel bei sehr großen Würfen das Muttertier zu entlasten.

Das Verdauungssystem ist nach seiner Geburt noch nicht voll entwickelt und daher sehr empfindlich. Nach etwa 3 Wochen kann der Magen beispielsweise erstmals Salzsäure bilden, die für die Aufspaltung von Proteinen in die lebensnotwendigen Aminosäuren verantwortlich ist.

Ebenfalls ungefähr nach der 3. Lebenswoche beginnt der Körper verstärkt mit der Bildung von neuem Gewebe, also dem Wachstum. Die Welpen können ihren Wärmehaushalt zunehmend selbst regulieren, hierfür benötigt ihr Stoffwechsel allerdings auch mehr Energie. Vorher kam die Wärme vor allem „von außen“, das heißt von einer Wärmelampe, der Körpertemperatur der Mutter und den Geschwistern. Die Welpen lagen meistens eng gekuschelt bei der Mutter. Über spezielles Beifutter, das mehrmals täglich und nachts in einer kleinen Schale angeboten wird, wird die zusätzliche Energie dem Welpen zur Verfügung gestellt.

Nach rund 6-8 Wochen wird der Welpe „abgesetzt“, das heißt er trinkt keine Milch mehr bei seiner Mutter. Ab jetzt kann er ausschließlich mit Welpenfutter gefüttert werden, das ihn mit ausreichend Energie und Nährstoffen versorgt.