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Kapitel X: Raufutter für Kaninchen

Gutes Raufutter ist zum Beispiel Heu oder Stroh. Heu besteht in der Regel aus getrocknetem Gras, Wildblumen und Kräutern und verfügt über einen hohen Rohfaseranteil. Stroh besteht aus Getreidestängeln und eignet sich sowohl als Einstreu als auch als Nagematieral.

Damit ist Raufutter die getrocknete Variante des natürlichen Futterspektrums, länger haltbar und auch im Winter verfügbar.

Ein hoher Rohfasergehalt von mindestens 15% fördert die Verdauung. Denn die Fasern unterstützen den Transport der Nahrung durch den Darm. Zusätzlich fördert das Zerkauen des Heus den Abrieb der nachwachsenden Schneidezähne. Raufutter ist also gemeinsam mit frischen frischem Gras, Kräutern und Wildblumen im Sommer die wichtigste Basis für die gesunde Ernährung des Kaninchens. Pro Tag sollte ein 1 Kilo schweres Kaninchen etwa 100 Gramm Heu fressen. Eine ausschließliche Heufütterung ist nicht empfehlenswert, da es sonst zu Energie- und Proteinmangel kommen kann. Kräuter und Gemüse ergänzen den Speiseplan.

Beim Einkaufen sollten Sie darauf achten, welche Qualität das Heu hat. Grundsätzlich sollte es nicht nur Gras sondern auch Wiesenblumen und Kräuter enthalten und frisch duften. Die in Heu enthaltenen Vitamine und Mineralien gehen verloren, je länger das Heu lagert. Bei altem Heu ist zum Beispiel der Gehalt an Vitamin D nicht mehr ausreichend für die Abdeckung des täglichen Bedarfs. Heu sollte frisch duften, relativ grün und trocken sein und nicht stauben. Im Käfig oder Gehege sollte das Heu zweimal täglich gewechselt werden, damit das Kaninchen stets frisches Heu zur Verfügung hat.

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