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Katzenfutter für Kätzchen

Es ist soweit: Ein neues Kätzchen wird geboren und muss sich blind und unbeholfen in der neuen Umgebung zurechtfinden. Der äußere Gehörgang ist noch verschlossen, dafür funktioniert schon der Geruchssinn und das Kätzchen kann Wärme spüren.

 

Kalt ist es hier, aber zum Glück sind ja noch ein paar Geschwisterchen da und die Mama ist auch ziemlich warm. Da gibt es auch etwas zu trinken. Und schon ist das Kätzchen auf dem Weg, seine erste Mahlzeit einzunehmen, die es mit allem versorgt, was es braucht.

 

In den ersten 3-4 Wochen werden die Kätzchen meistens ausschließlich über die Muttermilch versorgt. Über die Milch erhalten sie neben allen Nährstoffen auch einen wichtigen Immunschutz, der sie vor den Keimen und Bakterien in ihrer Umgebung schützt. Der Milchzucker in der Milch wird von Enzymen in Energie umgewandelt. Die Fähigkeit, dieses Enzym zu bilden, verliert der der Körper später allerdings weitgehend.

 

Bereits ab der 3.-4. Woche kann der Züchter die Kätzchen mit flüssigem Futter oder Brei (Kätzchenfutter, Kittenfutter oder spezielles Katzenfutter) zufüttern, um bei sehr großen Würfen das Muttertier zu entlasten.

Das Verdauungssystem ist nach seiner Geburt noch nicht voll entwickelt und daher sehr empfindlich. Nach etwa 3 Wochen kann der Magen erstmals Salzsäure bilden, die für die Aufspaltung von Proteinen in die lebensnotwendigen Aminosäuren verantwortlich ist.

 

Kurz nach der Geburt beginnt der Körper verstärkt mit der Bildung von neuem Gewebe, also dem Wachstum. Die Kätzchen können nach etwa 2-3 Wochen ihren Wärmehaushalt zunehmend selbst regulieren. Hierfür benötigt ihr Stoffwechsel mehr Energie. Vorher kam die Wärme vor allem „von außen“, das heißt von einer Wärmelampe, der Körpertemperatur der Mutter und den Geschwistern. Die Kätzchen lagen meistens eng gekuschelt bei der Mutter. Über spezielles Beifutter, das mehrmals täglich und nachts in einer kleinen Schale angeboten wird, wird die zusätzliche Energie dem Kätzchen zur Verfügung gestellt.

 

Nach rund 6-8 Wochen wird das Kätzchen „abgesetzt“, das heißt es trinkt keine Milch mehr bei seiner Mutter. Ab jetzt kann es ausschließlich mit Kätzchenfutter gefüttert werden, das es mit ausreichend Energie und Nährstoffen versorgt. Die kleinen Katzen werden immer selbständiger und fangen an, die Umgebung zu erkunden. Dabei lassen sie sich von ihrem angeborenen Jagdinstinkt leiten, der sich langsam entwickelt [mehr Informationen].

 

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