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Hamster als Einzelkämpfer?

Im Geschäft liegen die kleinen Hamster oft in einem großen Wurf aneinandergekuschelt und man könnte meinen, Hamster sind nicht gerne allein. Doch genau das ist der Fall. Ausgewachsene Hamster sind Einzelgänger und sollten auch so gehalten werden. Warum sind Hamster Einzelgänger?

 

Diese Frage ist nicht abschließend geklärt, lässt sich aber wahrscheinlich durch das knappe Futterangebot in den Steppen oder Wüsten in der Heimat des Hamsters erklären. Hamster haben ein ausgeprägtes Revierverhalten und markieren ihr Revier mit Duftmarken.

 

Betritt ein anderer Hamster das Revier, kommt es zu Rangkämpfen, die sehr aggressiv sein können und für die Kämpfenden blutig und mit schweren Verletzungen enden können. Insbesondere gleichgeschlechtliche Tiere tragen. Rangkämpfe untereinander aus.

 

Nur zum Zweck der Paarung gehen Hamster eine Bindung ein, je nach Rasse des Hamsters allerdings nicht immer dauerhaft sondern nur für die Zeit, bis der Nachwuchs groß ist. Dann verstoßen manche Weibchen das Männchen wieder und die Gruppe löst sich auf. Die Jungtiere suchen sich ihr eigenes Revier.

 

In einem Käfig ist der Platz für die Hamster sehr begrenzt und sie können sich nicht aus dem Weg gehen. Außerdem präferieren die meisten Tierbesitzer Tiere des gleichen Geschlechts, da sie keinen Nachwuchs haben möchten. Kastrationen bei Hamstern sind eher unüblich. Dies alles führt zu Stress bei den Tieren, Aggressionen und Kämpfe sind daher vorprogrammiert.

 

Daher sollte der Tierbesitzer seinen Hamster grundsätzlich lieber alleine halten. Der Hamster ist so glücklicher in seinem eigenen Revier.


 

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