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Was verursachen die Mineralien im Hundefutter?

Mineralien sind lebensnotwendige anorganische Stoffe, das heißt Stoffe, in denen kein Kohlenstoff enthalten ist. Bei den Mineralien gibt es Mengen- und Spurenelemente. Der Unterschied zwischen den beiden Kategorien ist lediglich die Häufigkeit, in der sie natürlich vorkommen (zum Beispiel in Fleisch). Mengenelemente kommen pro Kilo häufiger als 50 mg vor, Spurenelemente seltener.


Bei den Mineralien gibt es zwischen den Stoffen Wechselwirkungen und Abhängigkeiten. Bei Kalzium und Phosphor muss man neben den absoluten Werten auch auf das Verhältnis der beiden Stoffe zueinander achten. Der Grund ist, dass Kalzium und Phosphor mit dem gleichen Transportsystem in den Blutkreislauf transportiert werden.


Wird zum Beispiel durch das Hundefutter zu viel Kalzium zugeführt, kann Phosphor nicht in den Blutkreislauf gebracht werden und es kommt indirekt zu einem Phosphormangel. Wechselwirkungen bestehen auch zwischen Kupfer, Zink und Magnesium und sollten immer bei der Fütterung beachtet werden.


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Mengenelemente

Funktion

Folgen bei Mangelversorgung

Folgen bei Überversorgung

Kalzium (Ca)

Einfluss auf Skelettsystem, Knochenaufbau, Blutgerinnung, Nervenbahnen, Muskelkontraktion, Aktivierung von Enzymen

Wachstumsstörungen, Krämpfe, bei Muttertieren verminderte Entwicklung der Welpen im Bauch

Wachstumsstörungen, Harnsteine, verminderte Aufnahme von Phosphor, Magnesium, Zink und Kupfer

Phosphor (P)

Funktion von Bänder und Sehnen, Energieumwandlung, Stoffwechsel

Störungen im Gang, Probleme mit den Bändern und Skelett

Harnsteine, Probleme mit dem Kalziumstoffwechsel

Magnesium (Mg)

Bildung von Enzymen und Energieumwandlung

Muskelkrämpfe und -schwäche, Probleme mit den Bändern

Durchfall, Harnsteine

Natrium (Na)

Regulierung des Wasserhaushalts der Zellen

Unruhe, Austrocknen (Dehydrierung), Lecksucht

Durchfall, Krämpfe, Gehirnschwellung

Kalium (K)

Regulierung Druck der Zellen und der Aktivität von Enzymen

Unruhe, Leistungs-schwäche, Abfall Blutdruck, Krämpfe

Hyperkaliämie (Krankheit bei Kalium- überschuss)

Chlor (Cl)

Bildung der Magensäure, Regulierung des Säure-Basen-Haushalts

nicht bekannt

Störung des Säure-Basen-Haushaltes

 

 

 

 

 

 


Spurenelemente

Funktion

Folgen bei Mangelversorgung

Folgen bei Überversorgung

Eisen (Fe)

Bildung von roten Blutkörperchen und rotem Farbstoff; Sauerstofftransport

Blutarmut

Erbrechen

Kupfer (Cu)

Pigment- und Blutbildung, Bildung von Enzymen

Störung Produktion Bindegewebe, Blutarmut, Fell verliert Pigmente

Speicherung in der Leber (nur bei kranken Hunden schädlich)

Zink (Zn)

Bildung von Enzymen; wichtig für Haut und Immunsystem

Wachstumsstörungen, rissige Haut, Haarausfall

Kann Kupfermangel verursachen

Jod (I)

Bildung Schilddrüsenhormone

Hormonmangel, Kropfbildung, Haarausfall Entwicklungs- und Fruchtbarkeits-störungen

Hormonmangel, Kropfbildung, Haarausfall Entwicklungs- und Fruchtbarkeits-störungen

Selen (Se)

Muskelstoffwechsel, Funktion der Zellmembranen und Immunsystem

Muskelschwund, Wachstumsstörungen, Immun- und Leistungsschwäche

Erbrechen, Apathie, blutige/rissige Pfoten, Probleme mit den Krallen, Haarausfall

Mangan (Mn)

Enzymbildung, Einfluss auf Fruchtbarkeit, Knochen-stoffwechsel

Nicht bekannt, bei anderen Tierarten Fruchtbarkeits- und Entwicklungs-störungen

Kann Eisenmangel verursachen