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RASSENSTECKBRIEF AUSTRALIAN SHEPHERD

Zielgruppe: Aktive Personen, Familie
FCI Gruppe: Treibhund, Hütehund
Merkmale: Ausgeglichener Körper, Rute lang, halblang oder kurz, Kippohren, freier Gang, Schutzinstinkt
Fellfarben: Schwarz, rot, grau meliert (blue merle) rot meliert (red merle), jeweils mit oder ohne weißen und/oder kupferfarbenen Abzeichen
Charakter: Aktiv, selbstsicher, eigenständiges Denken, unabhängig, ausgeglichen
Besondere Pflegestellen: Fell
Größe: Rüde 50,8- 58,5 cm; Hündin 45,7- 53,4 cm
Normalgewicht: 20 – 25kg
Aktivitätsgrad: Sehr hoch
Hobbys: Agility, Obedience, Dogdancing, Discdogging
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: Gut
Anforderungen: gerne aktiver Hundesport, viel Beschäftigung
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Shepherd Portrait

AUSTRALIAN SHEPHERD PORTRAIT

Herkunft & Zweck

Der Australian Shepherd findet, trotz seines Namens, seinen Ursprung in Nordamerika.

Eingewanderte Schafzüchter aus England, Irland, Schottland, Frankreich und Spanien nahmen ihre Hütehunde und australischen Schafe mit in die USA. Zu den Vorfahren dieser Hunde gehörten auch aus Australien und Neuseeland importierte Hütehunde, was die falsche Assoziation des „Australian Shepherd“ erklärt.

Der erste Australian Shepherd Verein wurde 1957 in Arizona gegründet.

Der erste Rassenstandard des ASCA trat im Jahr 1977 in Kraft. Zur früheren Phase zählte weder das schöne Aussehen noch ein tolles Fell zum Standard des Australian Shepherd. Die Rasse wurde allein dazu gezüchtet auf die Schafherde aufzupassen sowie selbständig und souverän in allen Situationen zu reagieren. Verpaart wurden nur Tiere mit einer hervorragenden Arbeitsleistung. Die damaligen Zuchtbemühungen zeigen bis heute ihre Wirkung!


Charakter & Wesen

Mit gezielter Zucht wurde der heutige Charakter des Australian Shepherd ausgebildet: aktiv, beweglich und unendlich treu. Bloße Spaziergänge oder Fahrradfahrten reichen dieser Rasse in der Regel nicht aus. Australian Shepherds brauchen sehr viel Bewegung und geistige Auslastung. Am glücklichsten sind diese Hund, wenn sie eine wirkliche Aufgabe haben. Hundesportliche Aktivitäten sind z.B. ideal, denn ein unausgelasteter Australian Shepherd kann schnell zu einer echten Nervensäge werden! Er ist ein intelligenter und gelehriger Hund, der seinem Hundebesitzer gefallen möchte („will to please“) und gerne mit ihm zusammenarbeiten möchte!


Optik

Der Australian Shepherd ist in seinem Erscheinungsbild ein mittelgroßer Hund mit ausgeprägter Knochenstärke. Der FCI macht Angabe zu möglichen Fellfarben. Es können 16 mögliche Farbkombinationen auftreten, davon gibt es vier Grund- und 3 Abzeichenfarben. Das Fell des Australian Shepherd ist mittellang mit Unterwolle, dadurch kann er sich gut an verschiedene Klimaverhältnisse anpassen. Mähne und Kragen sind je nach Geschlecht unterschiedlich stark ausgeprägt.

Shepherd Nahrung

AUSTRALIAN SHEPHERD ERNÄHRUNG & ZUBEHÖR

Ein Australian Shepherd braucht nicht viel Zubehör. Ein passendes Hundebett, eine Kuscheldecke und ein Napf gehören zur Grundausstattung. Für lange Reisen (Auto, Bahn) ist eine reißfeste Leine sowie ein reisetauglicher Napf oder Trinkflasche zu empfehlen.

Reisfeste Leinen können Sie auch für Spaziergänge im Park oder auf der Straße verwenden. Australian Shepherds brauchen wegen ihres lebhaften und aktiven Charakters immer auch eine ausreichende Zeit, um sich auszutoben.

Ein Australian Shepherd möchte von Natur aus viel beschäftigt werden. Ein Frisbee kann, richtig eingesetzt, ein artgerechtes Spielzeug für diese Hütehunde sein.

Unter dem Wort „Ernährung“ verbirgt sich mehr, als sich auf den ersten Gedanken vermuten lässt. Die Ernährung beinhaltet nämlich nicht nur die Hauptmalzeiten, sondern auch alle Leckerlies sowie Knabbersachen. Der Australian Shepherd ist generell keine wählerische Rasse, alle Futterarten sind geeignet, so lange der Hund ausreichend mit Mineralien und Vitaminen versorgt wird.

Gesundheit

AUSTRALIAN SHEPHERD GESUNDHEIT & PFLEGE

Der Australian Shepherd gilt als eine gesunde Rasse. Am häufigsten leiden diese Tiere noch unter Erbkrankheiten. Vor allem die Augenkrankheitsfälle haben in den letzten 20 Jahren erheblich zugenommen. Wie alle Schäfer- und Hütehunde, leiden auch viele Australian Shepherds an schwachen Hüften (Gefahr der Hüftgelenksdysplasie) und Gelenkstrukturen. Zusätzlich leiden einige Australian Shepherds unter dem so genannten MDR-1 Defekt. Er verursacht Überempfindlichkeit gegenüber synthetisch hergestellten Stoffen, darunter auch einzelne Arzneimittel. Bei Rassevertretern des Australian Shepherds konnten auch schon Epilepsie, Autoimmunkrankheit oder Herzkrankheiten festgestellt werden. Bei der unzulässigen Verpaarung von Merle & Merle können schwere Defekte wie Blindheit oder Taubheit auftreten.

Der Australian Shepherd benötigt trotz seines mittellangen Fells und der Unterwolle keine aufwändige Fellpflege. Generell reicht es aus, ihn regelmäßig zu bürsten oder zu kämmen. Die spezielle Fellstruktur benötigt dabei eine passende Bürste. Am besten verwendet man aus Naturstoffen hergestellte Produkte, z.B. einen Holzkamm oder eine Holzbürste.

Bei einer artgerechten Haltung verbringt ein Treib- und Hütehund mehr als 2 Stunden in der freien Natur. Dabei kann das mittellange Fell viele kleine Partikel anziehen, die sich in die tiefe Wollschicht einlagern. Dadurch kann die Fellstruktur abgenutzt bzw. die Farben stumpf wirden . Dies kann mit der Wahl des richtigen Shampoos vermieden werden.

Die dichte Unterwolle eines Australian Shepherd bietet ein gutes Versteck für Läuse oder Zecken. Gegen einen Parasitenbefall verwendet man am besten auf Naturbasis produzierte Artikel. (Achtung: MDR-1)