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RASSENSTECKBRIEF AUSTRALIAN SHEPHERD

Zielgruppe: Aktive Personen, Familie
FCI Gruppe: Treibhund, Hütehund
Merkmale: Ausgeglichener Körper, Rute lang, halblang oder kurz, Kippohren, freier Gang, Schutzinstinkt
Fellfarben: Schwarz, rot, grau meliert (blue merle) rot meliert (red merle), jeweils mit oder ohne weißen und/oder kupferfarbenen Abzeichen
Charakter: Aktiv, selbstsicher, eigenständiges Denken, unabhängig, ausgeglichen
Besondere Pflegestellen: Fell
Größe: Rüde 50,8- 58,5 cm; Hündin 45,7- 53,4 cm
Normalgewicht: 20 – 25kg
Aktivitätsgrad: Sehr hoch
Hobbys: Agility, Obedience, Dogdancing, Discdogging
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: Gut
Anforderungen: gerne aktiver Hundesport, viel Beschäftigung
aussi
Mops Portrait

AUSTRALIAN SHEPHERD IN NOT

Der Australian Shepherd ist eine mittlerweile sehr verbreitete Hunderasse in Deutschland. Aus verschiedenen Gründen geraten diese wundervollen Hunde in Not. Falls Sie sich dazu entscheiden sollten einen Australian Shperherd in Not zu adoptieren, bieten sich zwei Möglichkeiten.


Tierheim

Im Tierheim treffen Sie in den meisten Fällen auf einen Australian Shepherd in Not, der schon eine eigene Geschichte mitbringen. Oft ist die Abgabe ans Tierheim z.B. durch einen festgestellten schweren Zuchtfehler bedingt. Diese Australian Shepherds besitzen zwar gültige Papiere, doch sind sie aus verschiedenen Gründen nicht für die weitere Zucht geeignet. Zu solchen Fällen zählen z.B. Hunde mit Steh- oder Hängeohren oder mit Zahnfehlern! Viele dieser Zuchtfehler sind oft keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern wiedersprechen lediglich dem Rassestandart. Somit können Sie durchaus einen quicklebendigen und freundlichen Australian Sherpherd im Tierheim finden!

Die meisten Australian Shepard in Tierheimen sind oft ältere Rassevertreter. Diese Tiere stammen meist aus Privatbesitz, haben oft gültige Papiere und sind oft frei von jeglichen gesundheitlichen Problemen. Diese Australian Shepherd in Not sind meist Opfer der Mobilität. Häufige Abgabeursachen sind z.B. Umzug, Trennung oder neue Jobverhältnisse und leider häufig auch eine Überforderung mit der durchaus arbeitswilligen und fordernden Rasse.


Hund kennenlernen

Ein Australian Shepherd aus dem Tierheim ist in den meisten Fällen beim Erstkontakt zurückhaltend und braucht auch einige Zeit, um sich in seinem neuen Zuhause ein zu gewöhnen. Daher sollte man eine solche Adoption nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern sich intensiv mit dem Thema beschäftigen, indem man den in Frage kommenden Australian Shepherd kennenlernt sowie seine Gewohnheiten und seine Hintergrundgeschichte erfährt. Ein älterer Hund besitzt nämlich bereits einen ausgeprägten Charakter. Ist man sich seiner Entscheidung allerdings sicher Australian Shepherd in Not zu adoptieren, so sollte man viel Geduld und Zeit einplanen, um dem Hund eine artgerechte Haltung zu ermöglichen.


Schutzgebühr

Die finanziellen Kosten halten sich bei der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim im Rahmen, denn der Kaufpreis des Hundes wird in der Regel durch eine Schutzgebühr ersetzt, die lediglich die entstandenen Kosten deckt und durch das Tierheim dann auch anderen Hunden zu Gute kommt.


Tierschutzverein

Ähnlich wie Tierheime gibt es auch Tierschutzvereine, die einen Australian Shepherd in Not vermitteln. Tierschutzvereine bemühen sich, in Not geratene Australian Shepherds zu retten, aufzunehmen und ihnen wieder eine artgerechte Lebensweise zu ermöglichen.
Viele Hunde, die von Tierschutzvereinen vermittelt werden, sind z.B. Hunde aus europäischen Nachbarländern, die meist aus einer profitorientierten Massenzucht stammen!

Auch Australian Shepherd Welpen werden in osteuropäischen Grenzregionen auf der Straße angeboten. Im Ausland kostet ein Welpe dann oft nur einen Bruchteil des Geldes, deshalb werden diese Tiere gerne auch unüberlegt gekauft und mitgenommen.
Oft kommt nach kurzer Zeit dann leider erst die Erkenntnis.

Diese Australian Shepherd Welpen sind oft schwer krank. Das Geld für die Behandlung eines solchen Straßenkauf-Welpen beläuft sich schnell auf mehrere hundert Euro. Die Hunde sind zum Großteil nicht gemeldet, geimpft und meist besitzen sie auch keinen Chip, den sie aber für eine Einreise nach Deutschland benötigen würden. Oft geraten kranke Welpen dann nach kurzer Zeit in Not und die Verkäufer können nicht mehr identifiziert oder belangt werden. Trennen sich die Besitzer dann von ihrem kranken Welpen, gelingt es den Tierschutzvereinen oft diesen Australian Shepherds in Not zu helfen bzw. ein passendes Zuhause zu finden.