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RASSENSTECKBRIEF BEAGLE

Zielgruppe: Aktive Personen, Familie, Senior
FCI Gruppe: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Merkmale: Kraftvoller, mäßiger Kopf, kurze, kräftige Beine, hängende,abgerundete Ohren, Scherengebiss
Fellfarben: 2-farbig (braun/weiß, rot/weiß, gelb/weiß), 3-farbig(schwarz/braun/weiß)
Charakter: Freundlich, bewegungsbedürftig, selbstständig
Besondere Pflegestellen: Ohren, Augen, Fell
Größe: 33 – 40 cm
Normalgewicht: 15 - 18 kg
Aktivitätsgrad: Hoch
Hobbys: Fährtenarbeit, in der Meute laufen, fressen
Hundefutter: Für kleine bewegungsfreudige Hunde
Verträglichkeit mit anderen Tieren: Eher schlecht; Hunde selber: gut
Anforderungen: Alternativen zum selbstständigen Jagen aufzeigen, geistig auslasten, ausgewogen ernähren

BEAGLE ZUCHT

Zucht-Verband

Der Beagle Club Deutschland(BCD), ist Mitglied bei den Zuchtverbänden VDH, FCI und JGHV. Der BCD hat sich als oberstes Zuchtziel gesetzt, die Beagle in ihrer Reinrassigkeit und Wesensstärke zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die im Verband zusammengeschlossenen Züchter mit Bedacht ausgewählt und regelmäßig überprüft. So werden Beagle gezogen, die gesundheitlich robust sind und ein selbstsicheres Wesen zeigen. Die strenge Zuchtordnung des BCD schreibt vor, dass ein Züchter vor seinem ersten Wurf mindesten schon 18 Monate Mitglied im Verband sein muss. Seine Zuchtstätte wurde geprüft und nur bei Erfüllung aller BCD-Kriterien zur Zucht zugelassen. Neue Züchter müssen zudem ihr Wissen über den Beagle in einer Züchterprüfung unter Beweis stellen.


Rassestandard

Ein Züchter im BCD darf seine Zuchthündin höchstens einmal im Jahr belegen. Die ausgewählte Zuchthündin muss zuvor durch die Erreichung verschiedener Auszeichnungen auf anerkannten Ausstellungen ihre Zuchttauglichkeit bewiesen haben. Hündinnen dürfen nur bis zur Vollendung ihres 8. Lebensjahres zur Zucht eingesetzt werden. Alle für die Zucht zugelassenen Hunde, egal ob Rüden oder Hündinnen, müssen in Wesen und Anatomie den Zuchtzielen des BCD entsprechen und nachweislich frei von Hüftproblemen sein.


Grundregeln zur Welpenabgabe

Bevor die Welpen nach mindestens 8 Wochen zu Ihren neuen Besitzern kommen, werden sie mehrfach entwurmt und geimpft. Anlässlich der Wurfabnahme durch den Zuchtwart werden die Welpen noch einmal auf anatomische Fehler hin untersucht und auch die Verfassung der Mutterhündin im Wurfabnahmeprotokoll dokumentiert. Zusätzlich erhält jeder Welpe einen Chip, um eine spätere Identifizierung jederzeit möglich zu machen. Der Züchter sollte außerdem das Interesse haben, mit den neuen Welpenbesitzern auch nach dem Kauf des Beaglewelpen noch in Kontakt zu bleiben und sich so über die spätere Entwicklung seiner Hunde zu informieren. Der BCD selbst steht auch als Zuchtverband jeder Zeit für Fragen und Anliegen der angeschlossenen Züchter zur Verfügung. Leider gibt es neben verantwortungsbewussten Züchtern, die den verschiedenen Verbänden angehören und sich an deren Auflagen halten, viele unseriöse Vermehrer und profitgierige Importeure.


Erkennen eines guten Züchters

In jedem Fall sollte man sich vor einem Kauf von den Pflege- und Aufzuchtbedingungen und dem Zustand der Mutterhündin selbst ein Bild machen, um am Ende einen gesunden und wesensstarken Beagle mit nach Hause zu nehmen. Sollten Sie den Welpen nicht gemeinsam mit Mutterhündin und seinen Geschwistern in Ruhe beobachten dürfen, sollten sie vom Kauf des Welpen Abstand nehmen. Bei einem Welpe, der zu früh von seiner Mutter getrennt wurde, ggf. von wesensschwachen Eltern mit schlechtem Erbgut abstammt, kaum Kontakt zu Menschen hatte sowie in einer hygienisch fragwürdigen Umgebung ohne ausreichend Pflege und Nahrung gezogen wurde, ist die Chance um ein Vielfaches höher, einen kranken und fehlgeprägten Welpen zu erwerben. Daher ist die Investition in einen seriösen Züchter mit einem im Vergleich meist höheren Kaufpreis eine sinnvolle Investition für einen gesunden, fröhlichen und wesensstarken Beagle.