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RASSENSTECKBRIEF BICHON FRISE

Zielgruppe: Familien, Senioren, Singles
FCI Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde
Merkmale: seidiges, gelocktes, nicht haarendes Fell, anliegende Hängeohren
Fellfarben: reines Weiß
Charakter: verspielt, freundlich, aufgeweckt
Besondere Pflegestellen: Fell
Größe: nicht über 30 cm
Normalgewicht: nicht festgelegt, ca. 5 bis 7 kg
Aktivitätsgrad: normal aktiv
Hobbys: seinen Menschen begleiten, Bewegung, geistige Förderung
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: sehr gut
Anforderungen: ausreichende körperliche und geistige Beschäftigung
border collie Portrait

BICHON FRISE PORTRAIT

Herkunft & Zweck

Auch heute findet man noch den Namen „Ténériffe“ manchmal Anstelle der Rassebezeichnung Bichon frisé. Er zeugt von den frühen Wurzeln dieser kleinen und erstaunlichen Hunderasse, deren Vorfahren sich bis ins Jahr 1500 zurückverfolgen lassen. Damals brachten spanische Seeleute Hunde mit auf die Kanarischen Inseln, die sie dort weiter züchteten und verkauften. Besonders spanische und italienische Adelige fanden Gefallen an den freundlichen und aufgeweckten kleinen Hunden. Auch viele Franzosen legten sich einen dieser neuen Rassehunde zu und brachten sie auf diesem Weg nach Frankreich. Von dort begann in der Renaissance der Siegeszug des Bichon frisé. Besonders in den Kreisen des Hochadels galten die kleinen weißen Bichons schnell als schick. Jeder wollte einen haben und die Hunde wurden von allen Seiten geschmückt, herausgeputzt und zur Schau gestellt. Dadurch geriet der ursprüngliche Name „Ténériffe“, abgeleitet von der kanarischen Insel Teneriffa, bald in Vergessenheit. Man nannte die kleinen weiße Hunde bald nur noch Bichon, was französisch von dem Verb für "verhätscheln" abgeleitet ist. Der Zusatzname frisé bedeutet "gelockt". Der erste Standard für die Bichons wurde erst im März 1933 verbindlich festgelegt und im Oktober 1934 wurde er erstmalig im Zuchtbuch des französischen Hundeverbandes aufgeführt.


Charakter & Wesen

Das Wesen des Bichon frisé ist ausgeglichen und selbstbewusst. Fremden Personen oder anderen Hunden gegenüber zeigt er sich in der Regel freundlich und ohne Aggressionen. Kinder lieben die meisten Exemplare dieser Rasse über alles, denn das Spielen bereitet den aktiven und agilen kleinen Hunden große Freude. Doch nicht nur Aktivitäten wissen die weißen Bichon frisés zu schätzen, auch den Körperkontakt und das Schmusen mit ihren Menschen genießen die kleinen Hunde sehr. Der Bichon frisé zeichnet sich dadurch aus, dass er nie hektisch oder nervös ist und nicht 24 Stunden am Tag Aufmerksamkeit und Beschäftigung braucht. Die kleinen Alleskönner passen sich problemlos dem Lebensrhythmus und dem Temperament ihres Besitzers an. Meist lernt der Bichon frisé auch problemlos über eine gewisse Zeit alleine zu bleiben.


Optik

Der Bichon frisé ist 25 bis 30 cm groß und zwischen 5 und 7 kg schwer. Sein Fell ist dünn, gelockt und seidig. Es fällt sehr locker auf den Körper des Hundes. Die Haare können maximal 10 cm lang werden und sind rein weiß. Der Bichon frisé hat eine tiefe Brust und einen muskulösen Körper. Der Kopf ist recht flach, obwohl er durch die fluffigen Haare rund erscheint. Auch die Hängeohren sind mit langem und fein gelocktem Fell bedeckt. Sie liegen dicht am Kopf an. Die Rute hat einen tiefen Ansatzpunkt und wird gebeugt, nicht aber gekringelt getragen.

Berner Sennenhund

BICHON FRISE GESUNDHEIT & PFLEGE

Die oft für Allergiker empfohlenen Bichon frisés sind leider selber anfällig für Allergien. Diese können sich durch Probleme bei der Verdauung und Verwertung des Futters oder durch Hautirritationen und schlechtes Fell äußern. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Bichon frisé unter einer Allergie leidet, sollten Sie nicht zögern und einen Tierarzt aufsuchen. Dieser wird mit Ihnen die möglichen nächsten Schritte besprechen. Wie bei anderen kleineren Rassen kann leider auch die Patella bei den Bichon frisés eine Schwachstelle sein. Denn auch sie können eine Patella Luxation erleiden, bei der die Kniescheibe keinen festen Halt am Knochenapparat hat. Beim Laufen kann die Kniescheibe dann leicht verrutschen und zu Beschwerden führen. Bitte suchen Sie bei Symptomen, die auf diese Problematik hinweisen (humpeln, Bewegungsunlust) bitte ebenfalls zeitnah einen Tierarzt auf. Der Bichon frisé wechselt sein Fell nicht mit den Jahreszeiten, was ihn auch für Allergiker besonders interessant macht. Er muss jedoch täglich mit Kamm und Bürste gepflegt werden, damit das dünne und gelockte Fell nicht verfilzt und es den für den Bichon frisé lockeren Fall beibehält. Daher ist es wichtig, Bichon frisés schon vom Welpenalter an, an die regelmäßige Fell- und Körperpflege zu gewöhnen. Bichon frisés sollten darüber hinaus auch regelmäßig geschoren werden. Es bleibt dabei eine reine Geschmackssache, ob man eine kurze und pflegeleichte Schur bevorzugt oder den aufwändigeren Ausstellungschnitt für seinen Bichon frisé wählt. Auch Ohren und Augen des Bichon frisé sollten regelmäßig gesäubert werden. Vor allem der Augenpartie sollte man dabei Beachtung schenken, denn die meisten Bichon frisés neigen zu vermehrter Tränenproduktion, die leicht zu Tränenflecken auf dem weißen Fell führen kann.

Gesundheit

BICHON FRISE ERNÄHRUNG & ZUBEHÖR

Möchte man seinen Bichon frisé mit Fertigfutter füttern, sollte man unbedingt darauf achten, dass das Futter auf die aktuelle Lebensphase des Hundes abgestimmt ist. Bei der Wahl eines qualitativ hochwertigen Fertigfutters, kann man sich darauf verlassen, dass der Bichon frisé mit den nötigen Nähr- und Inhaltsstoffen versorgt wird. Außerdem sollte man bei der Wahl des Futters auch die individuellen Ansprüche des Bichon frisé beachten. So verwertet ein aktiver Rassevertreter sein Futter natürlich ganz anders, als ein ausgesprochen ruhiger Bichon frisé. Frisches Wasser sollte für den Hund immer zugänglich sein und es sollte besonders bei alleiniger Fütterung mit Trockenfutter auf eine ausreichende Feuchtigkeitsaufnahme geachtet werden. Bichon frisés sind kleine Hunde, von daher hat das ideale Trockenfutter für den Bichon frisé eine entsprechend kleine Krokettenform. Ein Futter, was von den zu Allergien neigenden kleinen Hunden in der Regel gut vertragen wird und extra für kleine Rassen zusammengestellt wurde, ist z.B. Wolfsblut Wild Duck Small Breed Trockenfutter. Zum Üben und in der Hundeschule können zusätzlich Leckerlies als Motivation eingesetzt werden. Damit der Bichon Frisé nicht zu dick wird, sollte die Menge an Leckerlies entsprechend von der Tagesration Hauptfutter abgezogen werden.