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RASSENSTECKBRIEF BICHON FRISE

Zielgruppe: Familien, Senioren, Singles
FCI Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde
Merkmale: seidiges, gelocktes, nicht haarendes Fell, anliegende Hängeohren
Fellfarben: reines Weiß
Charakter: verspielt, freundlich, aufgeweckt
Besondere Pflegestellen: Fell
Größe: nicht über 30 cm
Normalgewicht: nicht festgelegt, ca. 5 bis 7 kg
Aktivitätsgrad: normal aktiv
Hobbys: seinen Menschen begleiten, Bewegung, geistige Förderung
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: sehr gut
Anforderungen: ausreichende körperliche und geistige Beschäftigung
Labrador Portrait

BICHON FRISE KAUF

Wege zum Welpenkauf

Auf der Suche nach einem Bichon frisé Welpen, können drei Wege eingeschlagen werden, um zum Ziel – dem Bichon frisé Welpen – zu kommen. Leider gibt es viele Menschen, die die Suche nach einem Bichon frisé Welpen so einfach wie möglich halten möchten. So werden die gängigen Suchbegriffe einfach in die Suchmaschinen eingegebene. Auf dem Kleinanzeigenportal, auf das man weitergeleitet wurde, sucht man sich dann die günstige Anzeige aus, die auch noch mit einem nicht zu weiten Fahrweg verbunden ist. Idealerweise wird einem der Welpe schnell und unkompliziert auch noch entgegen gebracht. Leider machen sich diese Menschen keine Gedanken darüber, wie der günstige Kaufpreis für die beliebten Rassewelpen zu Stande kommt.

Dies kann hingegen bei einem seriösen Züchter leicht nachvollzogen werden. Dieser investiert viel Geld in ideale Aufzuchtbedingungen für seine Welpen und in die vom Rassezuchtverband vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen, wodurch der Kaufpreis voll gerechtfertigt ist. Hinter den Kleinanzeigen hingegen verbergen sich leider gerade bei beliebten und gerade in Mode gekommenen Rassen oft professionelle Hundehändler. Diese wittern mit dem Verkauf von Welpen das schnelle Geld. An Gesundheitsvorsorge und artgerechten Aufzuchtbedingungen wird gespart, damit trotz des geringen Kaufpreises doch noch eine nennenswerte Gewinnspanne übrig bleibt. Leider geht dies auf Kosten der Welpen, die daher oft krank oder schlecht sozialisiert in ihr neues Zuhause umziehen. Daher informieren Sie sich bitte genau, wo und von wem Sie ihren Bichon frisé Welpen kaufen. Lassen Sie sich Mutter und Geschwister der Welpen zeigen und beobachten Sie genau, ob die Welpen lebendig, agil und gesund wirken. Lassen Sie sich alle Papiere zeigen und überprüfen Sie den Impfpass. Ein Restrisiko bei einem Welpen aus unbekannter Herkunft bleibt leider immer. Diese Unsicherheit müssen Sie bei Züchtern, die sich einem Rassezuchtverband angeschlossen haben, nicht fürchten. Diese werden regelmäßig nach strengen Vorschriften kontrolliert und die Stammbäume der Welpen lassen sich über mehrere Generationen hinweg zurückverfolgen.

Wenn Sie sich vorstellen können, auch einem erwachsenen Bichon frisé ein neues Zuhause zu geben, dann lohnt sich auch ein Blick auf die Homepages der örtlichen Tierheime und Tierschutzorganisationen. Leider landen heute auch immer wieder Rassehunde in der Obhut des Tierschutzes und suchen dann dringend ein neues Zuhause. Vielleicht ist ja dort Ihr Bichon frisé dabei?

Die zugelassenen Rassezuchtverbände haben strenge Zuchtkriterien, an die sich ein Züchter halten muss, wenn er unter dem Dachverband des VDH/FCI gesunde Bichon frisé Welpen züchten will. Die damit verbundenen Mühen und Ausgaben scheut der verantwortungsbewusste Bichon frisé Züchter nicht, nur entstehen dadurch beachtliche Kosten. Diese schlagen sich im Kaufpreis nieder, so dass ein Bichon frisé Welpe leicht um die 1.000 € kosten kann. Dieses Preis-Leistungsverhältnis ist bei der seriösen und verantwortungsvollen Welpenaufzucht gerechtfertigt, denn man bekommt dafür einen gesunden, gut sozialisierten Bichon frisé Welpen. Wer schon bei einer Anschaffung eines Welpen sparen will, sollte sich generell gegen die Anschaffung eines Hundes entscheiden. Denn neben den Kosten für die Anschaffung muss immer auch für unvorhergesehene Dinge wie Krankheit und Tierarzt Geld zur Verfügung stehen.

Auf Grund der hohen Beliebtheit der Bichon frisé, landen leider viele ausrangierte Zuchttiere mittlerweile im Tierschutz. Andere Bichon frisé verlieren ihr Zuhause, weil sich viele Menschen unüberlegt für einen Bichon frisé Welpen entscheiden. Was sie nicht tun: Sich vorher gründlich genug über den Gesundheitszustand, Arbeitsaufwand, die Kosten und die Rasseeigenschaften zu informieren. Denn so niedlich und possierlich die kleinen weißen Hunde auch aussehen, sie sind vollwertige Hunde mit eigenen Ansprüchen und werden sich sicher nicht mit dem Leben eines Schoßhundes begnügen. Daher lohnt sich bei Suche nach einem Bichon frisé auch immer der Blick auf die Internetseiten der örtlichen Tierschutzvereine und Tierheime.


Rassespezifische Merkmale

Der Bichon frisé ist ein idealer Hund auch für kleinere Wohnungen, der kaum haart. Bichon frisés erreichen in der Regel eine Schulterhöhe von ca. 25 bis 27 cm. Der Bichon frisé ist von robuster Gesundheit. Seine Lebenserwartung ist dementsprechend hoch. Das Wesen des Bichon frisé ist ausgeglichen und er ist ein selbstbewusst Gefährte. Fremden Menschen oder anderen Tieren gegenüber zeigt er sich freundlich und ohne Aggressionen. In der Regel liebt der Bichon frisé Kinder und tobt und spielt gerne mit ihnen. Doch nicht nur Spielen macht dem Bichon frisé viel Spaß, sondern er liebt es auch, gestreichelt zu werden. Der Bichon frisé ist nie hektisch oder nervös und muss nicht rund um die Uhr bespasst werden. Die kleinen weißen Hunde sind äußerst anpassungsfähig und passen sich dem Rhythmus und dem Temperament ihrer Halter an.


Lebensphasen

Einen Bichon frisé Welpen zu kaufen bedeutet Verantwortung für dessen Entwicklung zu übernehmen. Eine artgerechte Erziehung ist daher vom Tag des Einzugs an unerlässlich. Es ist wichtig genug Zeit, Arbeit und Geduld für die Welpenerziehung einzuplanen. Wer einen Vollzeitjob und auch einen gefüllten Kalender in der Freizeit bevorzugt, sollte sich gegen das Kaufen des menschenbezogenen Bichon frisé Welpen entscheiden. Denn er wird dem Bichon frisé Welpen und der damit verbundenen Verantwortung kaum gerecht werden können. Die erste Lebensphase, die sogenannte Sozialisationsphase, beginnt für den Bichon frisé Welpen schon bei seinem Züchter. In dieser ersten Phase muss der Welpe wichtige Grundlagen für sein späteres Leben kennenlernen. So wird empfohlen, den Bichon frisé in dieser Zeit alles kennenlernen zu lassen, was in seinem weiteren Leben wichtig sein wird. Der Welpen sollte daher bereits mit möglichst vielen Eindrücken, Geräuschen und Gerüchen konfrontiert werden. Der Bichon frisé Welpe sollte während dieser Zeit auch möglichst viele verschiedene Menschen und Tiere kennenlernen.


Erziehungsgrundlagen

Kommt der Bichon frisé Welpe in sein neues Zuhause, muss er sich in dem fremden Umfeld erstmal einleben und bestimmte Situationen richtig einschätzen lernen. Während der sich daran anschließenden Lernphase sollten dem Bichon frisé Welpen die ersten Grundlagen der Erziehung vermittelt werden, dazu zählen z.B. Stubenreinheit und Leinenführigkeit. Alle Trainingseinheiten sollten beim Bichon frisé Welpen mit ausreichend Lob und Pausen durchgeführt und wiederholt werden, denn so wird er motiviert bei der Sache zu bleiben.