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RASSENSTECKBRIEF BICHON FRISE

Zielgruppe: Familien, Senioren, Singles
FCI Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde
Merkmale: seidiges, gelocktes, nicht haarendes Fell, anliegende Hängeohren
Fellfarben: reines Weiß
Charakter: verspielt, freundlich, aufgeweckt
Besondere Pflegestellen: Fell
Größe: nicht über 30 cm
Normalgewicht: nicht festgelegt, ca. 5 bis 7 kg
Aktivitätsgrad: normal aktiv
Hobbys: seinen Menschen begleiten, Bewegung, geistige Förderung
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: sehr gut
Anforderungen: ausreichende körperliche und geistige Beschäftigung
border collie

BICHON FRISE ZUCHT

Erkennen eines guten Züchters

Wenn man bereit ist, einen Züchter mit offenen Augen zu beobachten und dabei auf bestimmte Punkte zu achten, kann man in der Regel eine seriöse Bichon frisé Zucht leicht erkennen. Erfüllt der ins Auge gefasste Bichon frisé Züchter diese Merkmale nicht, sollte man besser die Finger von einem Welpenkauf lassen. Denn leider haben auch professionelle Welpenhändler die gefragten Rassehunde als Chance, um an schnellen Profit zu kommen, begriffen. Man sollte sie bei ihrem kriminellen Geschäft unter gar keinen Umständen unterstützen. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, ob der ins Auge gefasste Züchter wirklich unter guten Bedingungen züchtet, dann rücken Sie dort lieber von einem Welpenkauf ab. Ein verantwortungsvoller und seriöser Züchter der Bichon frisés züchtet, züchtet nur eine, maximal zwei Rassen. Er hat in der Zucht der Rasse eine langjährige Erfahrung, an der er seine Interessenten auch teilhaben lässt. Er informiert ehrlich und ausführlich über die Rasse Bichon frisé und rät ungeeigneten Interessenten auch vom Welpenkauf ab. Ein seriöser Züchter möchte auch deswegen die potentiellen Besitzer seiner Hunde persönlich kennenlernen und wickelt den Verkauf daher nicht unpersönlich, d.h. lediglich über Telefon oder Email ab.

Bei Abgabe der Bichon frisé Welpen sind diese tierärztlich untersucht und haben alle für das Alter erforderlichen Schutzimpfungen bereits erhalten. Mit dem Welpen erhält man einen Impfpass mit allen Eintragungen und die Papiere, mit denen man Abstammung und Herkunft des Rassehundes nachverfolgen kann.

Ein seriöser Züchter bietet sich auch nach der Abgabe des Welpen für seine Käufer als Ansprechpartner an und freut sich über Neuigkeiten aus dem Leben der Bichon frisé Welpen. Er wird im Gegenzug immer für Fragen zur Verfügung stehen und es positiv werten, wenn Sie sich bei Fragen oder besonderen Anliegen an Ihn wenden.


Zucht-Verband

Zuchtverbänden gehören die Züchter an, die sich der Reinzucht gesunder Bichon frisés verschrieben haben. Außerdem bietet der Zuchtverband den Züchtern eine Möglichkeit zum Austausch mit Menschen, die die gleichen Ziele verfolgen und die Zucht mit derselben Motivation und Begeisterung betreiben. In Deutschland gibt es verschiedene Verbände, die im VDH und FCI eingetragen sind und auch für den Bichon frisé zuständig sind, wie z.B. der Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. Dieser ist neben Bichon frisés auch noch für weitere Kleinhunderassen zuständig.


Rassestandard

Der Rassestandard beschreibt den Bichon frisé als einen kleinen, fröhlichen und verspielten Hund mit lebhaftem Wesen. Er hat langes, sehr lockeres, korkenzieherartiges Haar, das dem Haarkleid der Mongolenziege ähnelt. Das Fell ist rein weiß. Der Kopf wird stolz und hoch getragen, die dunklen Augen sind ausdrucksstark und der Blick lebhaft. Der Bichon Frisé ist ein freundlicher und temperamentvoller Hund. Er ist fähig, schnell etwas zu erlernen und ist daher leicht erziehbar.


Grundregeln zur Welpenabgabe

Der Bichon frisé Welpe darf nur in einem Alter von acht Wochen oder älter zu seinen neuen Besitzern kommen. Oft bekommt er für seinen Auszug ein sogenanntes Welpenstarterpaket mit, das neben dem Welpenfutter oft auch Informationen über die Rasse, einen vertrauten Gegenstand und ein Spielzeug enthält. Ein gut sozialisierter Bichon frisé Welpe wird in der Regel nach einer kurzen Zeit der Verunsicherung sein neues Zuhause neugierig erkunden und seine neuen Besitzer genau unter die Lupe nehmen. Trotzdem bedeutet die Trennung von Mutter und Geschwistern und die neue Umgebung in erster Linie auch Stress für den kleinen Bichon frisé Welpen. Auf diesen können manche Welpen mit Durchfall reagieren. Sollte dieser längere Zeit anhalten, informieren Sie den Züchter und besprechen sie gemeinsam, ab welchen Zeitpunkt ein Tierarzt aufgesucht werden sollte. Außerdem sollten Sie besonders in den ersten Tagen ihrem Bichon frisé Welpen zuliebe auf allzu viel Besuch und lange Ausflüge mit dem Auto verzichten. Der Bichon frisé Welpe muss erst mal Sie als seine neue Bezugsperson kennenlernen und sein direktes neues Umfeld entdecken. Damit hat der kleine Bichon frisé Welpe in den ersten Tagen auf jeden Fall genug zu tun.