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RASSENSTECKBRIEF DACKEL

Zielgruppe: Jäger und Förster, aktive Personen, Familien
FCI Gruppe: Dachshund
Merkmale: Kurze Beine, lange Wirbelsäule, geringer Brustumfang, Schlappohren
Fellfarben: Rot, schwarz, braun, gelb
Charakter: Stur, lebhaft, agil, selbstbewusst
Besondere Pflegestellen: Gelenke, Fell, Augen
Größe: Dackel 35 cm, Zwergdackel 30-35 cm, Kaninchendackel 30 cm
Normalgewicht: Dackel 6 -10 Kg, Zwergdackel 4 Kg, Kaninchendackel 3,5 Kg
Aktivitätsgrad: Hoch
Hobbys: Stöberarbeit
Hundefutter: Dosenfutter, Trockenfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: Eher schlecht
Anforderungen: Flinker Nasenjäger mit eigenständigem Charakter, Ausdauer bei der Erziehung gefragt
dackel Portrait

DACKEL IN NOT

Kaum eine Rasse ist so betroffen vom wechselnden Hundegeschmack der Deutschen wie der Dackel. Die beliebteste Hunderasse der 70er und 80er Jahre wird aktuell nur noch sehr wenig nachgefragt. Daher finden sich in Tierheimen oder bei Tierschutzvereinen häufig Dackelmischlinge oder Dackel in Not.


Tierheim

Bevor Sie sich mit ihrem Wunsch nach einem Dackel auf dem Weg zu einem Züchter machen, schauen sie sich doch auch in den Tierheimen in ihrer Umgebung um. Vielleicht wartet ja genau dort ein geeigneter Dackel in Not auf Sie.

Haben Sie im Tierheim einen geeigneten Dackel in Not entdeckt, sollten Sie sich genug Zeit und Geduld nehmen, um Ihren Dackel aus dem Tierheim ausreichend kennenzulernen. Besonders erwachsene Dackel verfügen über einen ausgeprägten Charakter und man sollte sich genau überlegen, ob das gewählte Tier und die eigenen Lebensumstände zusammen passen. Ein zumeist älterer Dackel aus dem Tierheim hat gegenüber einem Welpen vom Züchter allerdings auch einige Vorteile. Generell können Sie davon ausgehen, dass:

  • 1) Typische Prozeduren bei einem Welpen wie die regelmäßigen Anfangskontrollen durch den Tierarzt, das Versehen des Hundes mit einem Chip und die häufigere Entwurmung bei einem Hund aus dem Tierheim bereits erfolgt bzw. nicht nötig sind
  • 2) Die meisten Tiere im Tierheim bereits kastriert sind
  • 3) Die Tierheime keinen Kaufpreis bzw. Erstattung aller angefallenen Kosten sondern in der Regel nur eine Schutzgebühr zwischen 150 und 300 Euro für einen erwachsenen Dackel verlangen.
  • 4) Sie als zukünftiger Besitzer behutsam und regelmäßig Kontakt zum Dackel aufbauen können. Sie können daher beobachten und prüfen, ob der gewählte Dackel mit seinem Charakter und seinen Eigenheiten zu Ihnen passt.

Tierschutzverein

Neben dem Tierheim bieten auch zahlreiche Tierschutzorganisationen oder -vereine die Möglichkeit einen Dackel zu adoptieren. Generell kann bei der Vermittlung zwischen zwei Dackelsorten in Not unterschieden.

So finden sich im Tierschutz durchaus Dackel, die von Natur aus eher unkompliziert sind. Oft sind diese Dackel schon stubenrein, verfügen über einen Grundgehorsam und können vielleicht auch schon einige Zeit alleine zu Hause bleiben. Solche Dackel aus dem Tierheim oder dem Tierschutz sind durchaus auch für Hundeanfänger geeignet, die keine oder kaum Erfahrung in Sachen Hundeerziehung aufweisen. Diese Hunde können dann auch an Familien mit oder ohne Kinder, für ältere Personen oder Hundeanfänger geeignet sein. Allerdings finden Sie auch Dackel im Tierschutz, die auf Grund von schlechten Erfahrungen oder ausgesprochenem Jagdtrieb nicht in die Hände von Hundeanfängern gehören. Bitte lassen Sie sich daher bei der Suche nach einem Dackel in Not von den Mitarbeitern der Tierheime oder Tierschutzvereinen beraten. Wer einen Dackel vom Tierschutzverein ein neues Zuhause geben will, kann sich beispielsweise an die Mitarbeiter der Aktion Teckelhilfe wenden.


Schutzgebühr

Tierheime und Tierschutzvereine finanzieren sich größtenteils aus Spenden und öffentlichen Geldern. Einen unverzichtbaren Beitrag für ihr Budget, stellt allerdings auch die Schutzgebühr. Die Schutzgebühr ist ein fixer Geldbetrag, den jede Person, die einen Hund aus dem Tierheim oder vom Verein adoptiert, zahlen muss. Die Schutzgebühr fließt in Materialkosten, wie Futterschüsseln, Decken, Leinen, Halsbänder aber auch in Futter, Medikamente und Tierarztkosten für die anderen Schützlinge des Vereins.


Hund kennenlernen

Sie können sich mit einem Hund in Not erst einmal z.B. durch regelmäßige Spaziergänge anfreunden. Somit erleichtern Sie dem Dackel in Not auch seine Eingewöhnung an für ihn neue Menschen. Auch im neuen Zuhause benötigt ein Dackel in Not noch ausreichend Zeit, um sich an die neue Umgebung und neuen Eindrücke zu gewöhnen. Sie sollten einplanen, dass in ungünstigsten Fall ein Dackel aus dem Tierheim noch nicht zuverlässig stubenrein ist und nervös oder ängstlich auf sein neues Zuhause reagiert! Dies lässt sich aber mit Geduld und liebevoller Erziehung meist gut in den Griff bekommen.