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RASSENSTECKBRIEF LABRADOR RETRIEVER

Zielgruppe: Familie, Frau, Mann
FCI Gruppe: Apportierhund, Wasserhund, Stöberhunde
Merkmale: kurzes Fell, groß, kräftig, breiter Kopf, tiefer Brustkorb, mittelgroße Ohren
Fellfarben: gelb, schwarz, braun
Charakter: verspielt, freundlich, unternehmungslustig, intelligent
Besondere Pflegestellen: Ohren, Fell, Zähne, Krallen
Größe: Rüde 56-57 cm; Hündin 54-56 cm
Normalgewicht: Rüde 34–37 kg; Hündin 26–30 kg
Aktivitätsgrad: hoch
Hobbys: schwimmen, apportieren
Hundefutter: Nassfutter, Trockenfutter für große Hunde
Verträglichkeit mit anderen Tieren: hoch
Anforderungen: Aufmerksamkeit und Beschäftigung
Labrador
Labrador in Not

LABRADOR IN NOT

Tierschutzverein

Tierschutzvereine bemühen sich Tag täglich darum in Not geratene Hunde aus schlechten Lebensverhältnissen zu übernehmen und ihnen eine artgerechte Haltung zu ermöglichen. Verfügen die Vereine über kein eigenes Tierheim, werden die in Not geratenen Hunde dann an Pflegefamilien übergeben, die sich liebevoll um sie kümmern, bis für sie ein endgültiges Zuhause gefunden ist. Der Labrador gilt derzeit als eine der beliebtesten Hunderassen. Kein Wunder, dass unseriöse Hundehändler die Chance nutzen, mit den niedlichen Labrador Welpen schnelles Geld zu verdienen! Im schlimmsten Falle werden Labrador Hündinnen in Not und auch Rüden von Massenzüchter als „Gebärmaschinen“ missbraucht. Diese Tiere werden ausgebeutet, bis sie todkrank sind und keine Welpen mehr zur Welt bringen können. Diese Labradore in Not werden unter den schlimmsten Bedingungen gehalten. Sie werden nicht nur mit Hormonen vollgepumpt, sondern es wird ihnen jegliche Gesundheitsvorsorge vorenthalten. Diese Labradore in Not müssen oft über Jahre hinweg an unbehandelten Krankheiten leiden.

Dem Massenzüchter geht es nicht darum, gesunde, langlebige Welpen zu züchten, sondern allein um eine schnelle, kostengünstige „Produktion“ von Labrador Welpen, die schnell verkauft werden. Diese Hunde in Not werden für die Massenzucht in Käfigen gehalten. Diese Käfige bieten ihnen keinen Auslauf oder Bewegung. Von einer artgerechten Haltung kann also kaum die Rede sein. Labrador Hunde zeichnen sich durch einen sehr menschenbezogenen und freundlichen Charakter aus, so dass sie hohes Vertrauen in den Menschen haben. Labradore sind sehr feinfühlig und erleiden durch eine solche Haltung in einem Massenzuchtbetrieb nicht nur äußerliche Beschwerden sondern auch seelische Schäden. Knochen- und Herzleiden und vor allem seelische Schmerzen sind die Folge. Albträume, Angstzustände und Traumata verfolgen diese Tiere in Not oft auch noch Jahre später. Meistens haben sie dadurch leider keine hohe Lebenserwartung. Bevor diese Labradore in Not jedoch ihren letzten Weg gehen, werden sie oft von Tierschützern gefunden und vermittelt. Der Tierschutzverein Retriever in Not unterstützt Labrador Hunde und sucht für sie eine neue Pflegefamilie.


Hund kennenlernen

Die Familien, die die Verantwortung auf sich nehmen, einem kranken, geschundenen Labrador ein neues Heim zu geben und den wunderbaren Charakter des Labradors neu aufleben zu lassen, gilt großer Respekt. Oft schafft es der Labrador aus seiner Not heraus wieder seine Freude zurückzugewinnen und der neuen Familie zu vertrauen. Eine tolle Geschichte dazu ist die von Javiera. Ein derart missbrauchter Labrador in Not braucht kein Mitleid, sondern eine Familie die den Labrador akzeptiert wie er ist. Ein solcher Labrador braucht eine Familie, die sich trotz seiner Not, seinen Bedürfnissen und Anforderungen bewusst ist.


Tierheim

Auch Tierheime bieten in Not geratenen Labrador Hunden und anderen Tieren eine Unterkunft. Hier ist es einem zukünftigen Hundebesitzer möglich, auch den Labrador in Not vorab in Ruhe kennenzulernen. Ein ausgewachsener Labrador aus dem Tierheim besitzt bereits einen ausgeprägten Charakter, mit dem man sich durch regelmäßige Spaziergänge einfach vertraut machen kann. Der Kennenlernprozess eines Hundes in Not ist sehr wichtig, um sich seiner Entscheidung einen Labrador in Not zu adoptieren und ihm gerecht werden zu können, sicher zu sein!


Schutzgebühr

Bei der Adoption ist ein Hund aus einem Tierheim in der Regel bereist kastriert, untersucht und geimpft. Um diese Kosten zu decken und anderen Tieren in Not zu helfen, wird eine Schutzgebühr vom Tierheim verlangt! Einen reinrassigen Labrador in Not vermitteln Tierheime oft sehr schnell, daher sollte man sich diesbezüglich auf vorgesehenen Tierschutzvereinsseiten öfter und regelmäßig umsehen!