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RASSENSTECKBRIEF MALTESER

Zielgruppe: Frau, Mann, Familien, Senioren
FCI Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde
Merkmale: langes seidiges Haarkleid, gestreckter Körper
Fellfarben: reinweiß, blasse Elfenbein- oder Orangetönung
Charakter: lebhaft, gelehrig, intelligent, liebevoll
Besondere Pflegestellen: Fell, Augen
Größe: 20-25 cm
Normalgewicht: 3-4 kg
Aktivitätsgrad: mittel
Hobbys: Spielen, Spaziergänge
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter für kleine Hunde
Verträglichkeit mit anderen Tieren: gut
Anforderungen: Spaziergänge, Beschäftigung im Spiel
border collie

MALTESER IN NOT

Das ausgeglichene und freundliche Wesen des Maltesers schätzen vor allem Senioren. Da es keine Seltenheit ist, dass ein Malteser 16 Jahre alt wird, überleben manche Malteser leider ihre Besitzer und geraten so in Not. Die Angehörigen der verstorbenen Person können sich oft nicht um den Malteser kümmern und wenden sich an ein Tierheim oder einen Tierschutzverein um Hilfe. Für solche Malteser in Not suchen die Mitarbeiter des Tierheims oder Tierschutzvereins dann ein neues dauerhaftes Zuhause.


Tierheim

Viele Malteser in Not kommen in ein Tierheim, weil ihr Besitzer verstorben ist, körperlich nicht mehr in der Verfassung ist, um sich um seinen Hund zu kümmern oder sich die Lebensumstände so geändert haben, dass das Halten des Hundes nicht weiter möglich ist. Im Tierheim versuchen die Mitarbeiter dem Malteser in Not über seinen Verlust hinwegzuhelfen. Allerdings ist ihnen das nicht immer in dem nötigen Maß möglich, da sie auch noch viele andere Hunde haben, um die sie sich kümmern müssen. Außerdem werden die Hunde im Tierheim in der Regel in Zwingern gehalten, was der sozialen Natur des Maltesers ganz und gar nicht entspricht. Ein Malteser in Not, der im Tierheim sitzt, leidet sehr stark unter der veränderten Situation und wünscht sich so wie möglich wieder in ein festes und liebevolles Zuhause. Umso stärker liegt es den Tierheimmitarbeitern am Herzen ein neues Zuhause für den Malteser in Not zu finden.


Hund kennenlernen

Malteser sind freundliche Hunde, die auch in der Regel offen auf Fremde zugehen. Weswegen man damit rechnen kann, dass ein Malteser aus dem Tierheim oder vom Tierschutzverein einem auch freundlich begegnet. Dennoch kann ihn die veränderte Situation überfordern und verunsichern, dass er entgegen seiner eigentlichen Natur erst einmal vorsichtig und zurückhaltend allem neuen gegenüber ist. Deswegen empfiehlt es sich mit dem Malteser, noch bevor man ihn adoptiert und zu sich nach Hause nimmt, mehrmals spazieren zu gehen und eine Bindung zu ihm aufzubauen. Wenn er bereits im Vorfeld Vertrauen zu seinem neuen Besitzer gefasst haben, wird er sich auch in der fremden Wohnung und dem neuen Umfeld viel schneller zurechtfinden.

Schutzgebühr

Sowohl Tierschutzvereine als auch Tierheime erheben eine Schutzgebühr bei der Vermittlung ihrer Vierbeiner. Die Schutzgebühr wird von dem jeweiligen Tierheim oder Tierschutzverein festgesetzt und sie kann als eine Art Aufwandsentschädigung für die Zeit, die der Malteser in Not unter der Obhut des Vereins verbracht hat, verstanden werden. Die Schutzgebühr kommt auch den anderen Nottieren des Vereins zugute und wird für die Deckung von Futter- und Tierarztkosten eingesetzt.


Tierschutzverein

Für die Vermittlung in Not geratener Malteser gibt es in Deutschland im wesentlichen drei Ansprechpartner: Der Deutscher Malteser-Club e.V., den Malteser Club Deutschland 1983 e.V. und den Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. Alle drei haben auf ihrer Internetseite keine eigene Rubrik namens „Malteser in Not“ oder „Malteser Vermittlung“, allerdings genügt eine E-Mail oder ein Telefonanruf und die Mitarbeiter des Vereins werden Sie informieren, ob der Verein gerade für einen Malteser in Not ein neues Zuhause sucht. Ein eigener Rassenotverein, der alle Meldungen über Malteser in Not bündelt und auf einer Internetseite zusammen stellt, fehlt bisweilen in Deutschland. Meist handelt sich bei den Maltesern in Not, die von den drei Vereinen vermittelt werden, um Malteser, die in ihrem ursprünglichen Zuhause nicht bleiben konnten. Sie kommen daher zurück zu ihren Züchter und suchen daher mit Hilfe der Vereine dann ein neues Zuhause. Die Zeit bis zur Vermittlung dürfen sie in der Regel bei einem Züchter verbringen und damit in einer bekannten Umgebung, die sie noch aus ihrer Welpenzeit kennen.