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RASSENSTECKBRIEF MOPS

Zielgruppe: Familie, Frau, Mann, Senioren
FCI Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde
Merkmale: hervorstehende Augen, Nasenfalte, kurzes Fell, Ringelschwanz, Knopfohr, klein
Fellfarben: beige, schwarz, silbergrau (jew. mit schwarzer Maske)
Charakter: einfühlsam, ausgeglichen, anhänglich, lustig
Besondere Pflegestellen: Nase, Ohren, Haut
Größe: bis zu 32 cm
Normalgewicht: zwischen 6 und 8 Kg
Aktivitätsgrad: mittel
Hobbys: seinen Menschen begleiten, schmusen, unterwegs sein, spielen
Hundefutter: kleine Kroketten, geringer Rohproteinanteil
Verträglichkeit mit anderen Tieren: hoch
Anforderungen: sorgfältige Haut- und Fellpflege, große Hitze vermeiden
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mops Portrait

MOPS IN NOT

Tierschutzverein

Der Mops ist derzeit ein gefragter Rassehund, daher ist er in der Regel nicht oft im Tierheim oder über Tierschutzverein finden. Halter, die ihren Mops aus verschiedensten Gründen selber nicht mehr halten können, finden oft im eigenen Bekanntenkreis oder über eine entsprechende Kleinanzeige selber in neues Zuhause für die beliebten kleinen Hunde. Aber natürlich bieten auch Tierschutzvereine und Tierheime einem in Not geratenen Mops eine Zuflucht. Dafür gibt es z.B. Tierschutzvereine, die sich ausschließlich um Möpse in Not aus ganz Europa bemühen, z.B. die Mops Engel oder das Projekt Mopshilfe. Die Vielzahl von Hunden, die durch diese Vereine und Einrichtungen betreut werden, sind Möpse, die vorher bei sogenannten „Vermehrer“ leben mussten oder aus einem solchen Hintergrund stammen. Diese Vermehrer wollen mit der Zucht und dem Verkauf von den aktuell sehr gefragten Mopswelpen schnelles Geld verdienen. Artgerechte Lebens- und Aufzuchtbedingungen bieten sie den Hunden im Gegenzug nicht. Wird einer der Zuchthunde krank oder bringt seine Zuchtleistung nicht mehr, wird er rücksichtslos abgeschoben. Die Nothilfen gehen immer stärker gegen diese skrupellosen Machenschaften vor und klären potentielle Interessenten, die über die Anschaffung eines Billig-Mopses nachdenken, über die Hintergründe sowie Zucht- und Lebensbedingungen dieser Möpse auf. Oft sind die Mopswelpen, die aus einem solchen Background erworben werden, schwer traumatisiert, nicht geimpft und dazu oft auch krank. Nicht wenige sterben von ihnen noch in den ersten Tagen bei ihren neuen Familien z.B. auf Grund von nicht erkannten Viruserkrankungen. In diesem Fall wird die Beliebtheit des Mopses zu seinem Verhängnis. Mit seriöser Zucht zum Wohle und dem Erhalt der Rasse hat diese „Vermehrerei“ nichts zu tun.

Viele Geschäftemacher haben die Zucht dieser Rassehunde als Chance für finanziellen Gewinn entdeckt. Durch das Sparen von Ausgaben in den Bereichen Gesundheit und Versorgung ist die Gewinnspanne für diese verantwortungslosen Geschäftemacher besonders groß. Auf das genetische Zusammenpassen der Zuchttiere und auch auf deren Gesundheit wird kaum wertgelegt. Da die Hunde einfach für das Ziel ausgesucht wurden, möglichst viele Welpen in kurzer Zeit zu produzieren und nicht auf Gesundheit und Wesensstärke, haben diese „Billig-Möpse“ oft ein lebenlang mit schweren Erkrankungen oder Einschränkungen (erschwerte Atmung, extrem schnelle Erschöpfung) zu kämpfen. Rassenotorgas nehmen diese Möpse in Not erst mal in Pflegestellen auf, von wo aus ganz in Ruhe das geeignete Zuhause für den jeweiligen Notmops gesucht wird.

Besonders schlimm ergeht es den Möpsen, die überwiegend im europäischen Ausland allein für die Zucht in einem Käfig und häufig unter der Verabreichung starker Medikamente ihr Leben fristen müssen. Oft kennen diese Möpse nur Käfigen der Zuchtanlagen, keine streichelnde Hand oder das Gefühl von Gras unter ihren Pfoten. Nicht selten werden diese Tiere, sobald sie ihre Zuchtleistung nicht mehr erbringen, einfach ausgesetzt. Rassenotvereine retten diese Tiere aus ganz Europa und suchen Ihnen liebevolle Familien, in denen sie den Rest ihres Lebens ein artgerechtes und beschütztes Leben führen dürfen.


Tierheim

Auch in deutschen Tierheimen sind ab und an Möpse zu finden, die ihre Besitzer nicht mehr behalten konnten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Diese Möpse finden im Tierheim ein vorübergehendes Zuhause und erhalten so die Chance, von neuen Menschen entdeckt zu werden und so ein neues Zuhause zu bekommen. Daher lohnt sich eine Nachfrage nach einem Mops auch in den benachbarten Tierheimen. Vielleicht haben Sie ja Glück und gerade wartet genau IHR Mops in Not dort auf Sie. Allerdings sollten sich Interessenten von Möpsen aus dem Tierheim oder Tierschutz klar machen, dass diese Hunde leider oft nicht nur gute Erinnerung an das Zusammenleben mit Menschen haben. Daher sollte besonders Notmöpsen am Anfang viel Zeit und Raum gegebenen werden und das Tempo der Annäherung durch den Hund bestimmt werden. Hat man allerdings einmal das Herz eines Mops in Not erobert, kann man sich sicher sein, einen treuen Begleiter und einen anhänglichen Gefährten gefunden zu haben. Daher sollte man vorher genau prüfen, ob man wirklich in der Lage ist, einem Mops in Not bis an sein Lebensende ein neues gutes Zuhause zu bieten. Den für die fröhlichen und anhänglichen Hunde würde es eine Katastrophe bedeuten, auch ihr Zuhause und Ihre Bezugsperson ein weiteres Mal zu verlieren. Nutzen sie daher die Chance, ihren Mops in Not wenn möglich kennenzulernen, z.B. in dem sie einige Male mit ihm spazieren gehen. Sie können so schauen, ob der individuelle Mops mit seinem Charakter und ihre Lebensumstände gut zusammen passen. Wenn Sie sich dafür entscheiden einen Mops aus dem Tierschutz oder einem Tierheim aufzunehmen, wundern Sie sich nicht, wenn Sie einige Fragen beantworten müssen und sich jemand von der jeweiligen Organisation vielleicht auch ihr Zuhause anschauen will. Den Tierschützern liegen ihre Schützlinge sehr am Herzen und sie möchten sicher gehen, dass diese bei Ihnen wirklich ein geeignetes Zuhause finden. Für den Mops wird dann eine Schutzgebühr verlangt, die die entstandenen Kosten für die medizinische Versorgung und die Versorgung des Mops deckt und auch wieder anderen Hunden in Not zu Gute kommt. Ist der Notmops dann erst bei Ihnen angekommen, werden sie sich sicher ihr Leben ohne den gutgelaunten Begleiter an ihrer Seite nicht mehr vorstellen können und diese Entscheidung sicher nicht bereuen!