• Service Hotline 089 716 778 981
  • Kostenloser Versand ab 29 €
  • 50 tage erweitertes Rückgaberecht

RASSENSTECKBRIEF RHODESIAN RIDGEBACK

Zielgruppe: Familien mit großen Kindern
FCI Gruppe: Laufhunde, Schweisshunde
Merkmale: stark, muskulös, symmetrisches Profil
Fellfarben: hell- bis rotweizenfarbend
Charakter: selbstständig, intelligent, freundlich, selbstbewusst
Besondere Pflegestellen: Augen
Größe: Rüde 63-69 cm; Hündin 61-66 cm
Normalgewicht: 32-36,5 kg
Aktivitätsgrad: aktiv
Hobbys: Hundesport
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter für große Hunde
Verträglichkeit mit anderen Tieren: gut
Anforderungen: viel Bewegung und Beschäftigung, konsequente Erziehung
border collie

RHODESIAN RIDGEBACK ZUCHT

Erkennen eines seriösen Züchters

Ein seriöser Züchter ist am Wohlergehen seiner Rhodesian Ridgeback Welpen interessiert und wird den zukünftigen Besitzer noch vor der Abgabe des Welpen persönlich kennenlernen wollen. Er wird den Verkaufsprozess nie vollständig über das Telefon oder über E-Mails abwickeln, sondern das persönliche Gespräch vor Ort mit dem neuen Besitzer seiner Hunde suchen. Ein seriöser Züchter kennt seine Rasse und hat in der Regel eine langjährige Erfahrung. Er wird dem neuen Besitzer auch nach dem Kauf seine Hilfe anbieten und ihn bei Fragen und Problemen Auskünfte geben. Ein seriöser Züchter ist nicht nur an einem idealen äußeren Erscheinungsbild seiner Hunde interessiert, sondern auch an ihrer einwandfreien Gesundheit und ihrer Charakterstärke. Deswegen wählt er seine Zuchthunde mit Bedacht aus und lässt sie tierärztlich untersuchen. Auch die Welpen wird der Züchter noch vor der Abgabe bei einem Tierarzt auf Krankheiten untersuchen lassen und sie mit den wichtigsten Impfungen versorgen.


Zucht-Verband

Dem Zuchtverband gehören seriöse Züchter an, die an der Zucht gesunder Rhodesian Ridgebacks interessiert sind. Der Zuchtverband überwacht dabei die Arbeit der Züchter und greift bei Bedarf ein, indem er beispielsweise einen Züchter aus dem Zuchtverband bei Fehlverhalten rügt oder ausschließt. Der Zuchtverband kann also durchaus als Wächter der Rasse verstanden werden, der höchsten Wert auf die Bewahrung von Qualität in der Rhodesian Ridgeback Zucht legt. Die Züchter bekommen über den Zuchtverband die Möglichkeit sich mit anderen Züchtern in Verbindung zu setzten, von Ausstellungen zu erfahren oder nach geeigneten Deckrüden für ihren nächsten Wurf zu suchen. Auch für den Rhodesian Ridgeback Interessierte ist der Zuchtverband der richtige Ansprechpartner, denn er informiert über anstehende Würfe oder Junghunde, die auf eine Vermittlung warten. Sollte man sich nicht sicher sein, ob der Rhodesian Ridgeback die richtige Rasse für die eigenen Lebensumstände ist, kann man sich beim Zuchtverband beraten lassen. Die Mitglieder des Zuchtverbands haben in der Regel eine langjährige Erfahrung mit der Rasse und wissen welche Ansprüche der Rhodesian Ridgeback stellt und worauf es bei seiner Haltung ankommt. Für den Rhodesian Ridgeback ist die Deutsche Züchtergemeinschaft Rhodesian Ridgeback e.V. zuständig. Er gehört dem VDH und FCI an und kümmert sich um den Erhalt und das Fortbestehen gesunder und wesensstarker Rhodesian Ridgebacks.


Rassespezifische Merkmale

Der Rhodesian Ridgeback hat auch heute noch, obgleich er oft nur noch als reiner Familienhund gehalten wird, eine Jäger- und Wächternatur. Entscheidet man sich also für einen Rhodesian Ridgeback muss man sich über das Wesen dieser Hunderasse bewusst sein. So macht ihn seine Wächternatur beispielsweise misstrauisch gegenüber Fremden und anders als einige andere Hunderassen wird er daher nicht schwanzwedelnd auf jeden Menschen zu gehen.


Rassestandard

Das Merkmal, das den Rhodesian Ridgeback unverwechselbar in der Welt der Hunderassen macht, ist der entgegen der Haarwuchsrichtung verlaufende Haarkamm, der sogenannte Ridge. Der „Ridge“ zieht sich über seinen gesamten Rücken und muss laut Rassestandard deutlich abgegrenzt sein und vom Nacken zur Hüfte hin regelmäßig schmaler werden. Der Rassestandard definiert aber neben dem „Ridge“ auch andere Merkmale, die der Rhodesian Ridgeback erfüllen muss. So soll er beispielsweise einen muskulösen und starken Körper haben, über ein aktives Wesen und große Ausdauer verfügen.


Grundregeln zur Welpenabgabe

Ein Rhodesian Ridgeback Welpe sollte keineswegs vor der achten Lebenswoche von seiner Mutter getrennt werden. Denn in diesem Fall kann es bei dem Welpen zu Problemen in der Sozialisation kommen, die sich auf sein ganzes Leben auswirken werden. Ein Welpe sollte nach Möglichkeit vormittags von seinem neuen Besitzer abgeholt werden, denn so hat er ausreichend Zeit, um seinen neuen Wohnplatz kennen zu lernen und sich mit der Umgebung vertraut zu machen, bevor die Nacht herein bricht, in der überwiegend schlafen wird. Außerdem sollte bei der Abholung des Welpens mit dem Auto darauf geachtet werden, dass er auf der Fahrt mit genügend Wasser versorgt wird. Außerdem kann es hilfreich sein, Küchenrolle oder Handtücher parat zu haben. Denn viele Welpen sind bei der Abholung zum ersten Mal länger mit dem Auto unterwegs und können deswegen mit einem empfindlichen Magen auf die Autofahrt reagieren. Auch in seinem neuen Zuhause kann der Rhodesian Ridgeback Welpe mit Durchfall oder Appetitlosigkeit auf die veränderte Umgebung reagieren. Man sollte seinen Zustand beobachten und sollte dieser auch nach einigen Stunden noch anhalten, sich rechtzeitig an den Züchter wenden. Er wird dem neuen Besitzer auch nach dem Umzug des Kleinen mit seinem fachkundigen Wissen und seiner langjährigen Erfahrung zur Seite stehen und erklären, welches Verhalten völlig normal ist und wann besser ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.