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RASSENSTECKBRIEF DEUTSCHER SCHÄFERHUND

Zielgruppe: Familien, aktive Personen
FCI Gruppe: Hütehunde und Treibhunde
Merkmale: kräftig, muskulös; langes oder kurzes Stockhaar
Fellfarben: Schwarz mit rotbraunen, braunen, gelben bis hellgelben Abzeichen. Schwarz einfarbig und Grau gewolkt.
Charakter: treu, selbstständig, einfühlsam, ausgeglichen
Besondere Pflegestellen: keine
Größe: Rüde 60 - 65 cm, Hündin 55 - 60 cm
Normalgewicht: Rüde 30-40 kg Hündin 22-32 kg
Aktivitätsgrad: Sehr hoch
Hobbys: Hundesport, Schwimmen, Joggen, Fahrradtouren
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: mittel
Anforderungen: regelmäßige Bewegung
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Schaeferhund Portrait

DEUTSCHER SCHÄFERHUND PORTRAIT

Herkunft & Zweck

Der Deutsche Schäferhund stammt von Hütehunden ab, die im frühen 19. Jahrhundert in Deutschland Schafherden hüteten aber auch das Hab und Gut des Hirten bewachten und schützen. Als Begründer und Urvater des Deutschen Schäferhundes galt Rittmeister Max von Stephanitz. Er setzte es sich zum Ziel einen Gebrauchshund zu züchten, der dem Menschen ein treuer Begleiter und vielseitiger Partner sein sollte. Und so widmete Max von Stephanitz sein Leben fortan der Zucht und Veredelung des Deutschen Schäferhundes. 1891 verfasste er den ersten Rassestandard und nur acht Jahre später gründete er den Verein für Deutsche Schäferhunde.

Vielseitigkeit war für Max von Stephanitz das oberste Ziel bei seiner Zucht und die zeichnet den Schäferhund auch heute noch aus. Ob als Polizeihund, als Drogenspürhund, als Wachhund, als Rettungshund, als Blindenhund oder als reiner Familienhund. Der Deutsche Schäferhund erfüllt seine Aufgaben mit vollkommener Hingabe und ist seit jeher der beliebteste Hund der Deutschen.


Charakter & Wesen

Der Deutsche Schäferhund ist ein vielseitiger Hund, mit einer enormen Arbeitsbereitschaft. Wird er körperlich und geistig voll ausgelastet, kann sein Charakter gefestigt und er seinem Herrchen ein treuer Begleiter werden. Er schätzt nichts mehr als neue Herausforderungen und Aufgaben. Wer sich angemessen mit seinem Schäferhund beschäftigt, wird ihn als ausgeglichenen Hund empfinden. Vernachlässigt man ihn hingegen, wird man auf Probleme treffen.


Optik

Der Deutsche Schäferhund ist ein mittelgroßer Hund mit einem kräftigen und muskulösen sportlichen Körper. Er kann sowohl lang- als auch kurzhaarig sein. Am häufigsten trägt der Schäferhund einen schwarzen Stattel und eine schwarze Maske auf brauner, rotbrauner oder gelber Grundfarbe, er kann jedoch auch einfarbig schwarz oder grau sein.

Schaeferhund Nahrung

DEUTSCHER SCHÄFERHUND ERNÄHRUNG & ZUBEHÖR

Schäferhunde sind keine wählerischen Fresser und fressen normalerweise alles, was in die Futterschüssel kommt. Die Ernährung sollte allerdings auf das Alter des Schäferhundes abgestimmt werden. So sollte bei Schäferhund Welpen vor allem Calcium- und Proteinhaltige Nahrung gefüttert werden, da diese für das Wachstum der Knochen wichtig sind.

Eine Futterumstellung erfolgt erst im Erwachsenenalter. Das Wachstum des Hundes sollte unbedingt beobachtet werden, da ein schnelles Wachstum später zu Gelenkproblemen führen kann.

Die Ernährung eines ausgewachsenen Schäferhundes (1-1,5 Jahre) sollte stets ausgewogen sein. Dem Trockenfutter sollte ab und an etwas Nassfutter beigemischt werden und auch gesunde und natürliche Rohkost sollte zu gefüttert werden.

Der Schäferhund braucht, wie alle anderen Hunde auch, ein gemütliches Hundebett, einen Futter- und einen Wassernapf und das richtige Equipment zum Gassi gehen, also eine Leine und ein Halsband. Da der Schäferhund ein großer Hund mit viel Körperkraft ist, sollte man bei der Wahl der Leine darauf achten, dass sie reißfest ist und starkem Ziehen standhält. Auf langen Reisen mit dem Auto muss der Schäferhund ausreichen gesichert sein. Wegen seiner Größe ist das Risiko erhöht, sich bei einer plötzlichen Bremsung schwer zu verletzen, daher ist ein passendes Geschirr zur Befestigung im Auto oder eine passende Hundebox im Kofferraum ein Muss.

Gesundheit

DEUTSCHER SCHÄFERHUND PFLEGE & GESUNDHEIT

Der Deutsche Schäferhund leidet durch die ständige Weiterzucht an rassetypischen Krankheiten. Die häufigste Erkrankung ist die Hüftgelenksdysplasie (HD). Viele Schäferhunde erkranken aber auch am Cauda-equina-Syndrom. Einer Degeneration der Nervenwurzeln. Wird die Krankheit nicht entsprechend behandelt, kann es zur Lähmung der Hinterläufe kommen.

Die Pflege ist bei Schäferhunden wenig aufwendig. Die Rasse haart nicht viel, trotzdem ist ein regelmäßiges Kämmen oder Bürsten genauso wichtig, wie bei anderen Hunderassen.