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RASSENSTECKBRIEF DEUTSCHER SCHÄFERHUND

Zielgruppe: Familien, aktive Personen
FCI Gruppe: Hütehunde und Treibhunde
Merkmale: kräftig, muskulös; langes oder kurzes Stockhaar
Fellfarben: Schwarz mit rotbraunen, braunen, gelben bis hellgelben Abzeichen. Schwarz einfarbig und Grau gewolkt.
Charakter: treu, selbstständig, einfühlsam, ausgeglichen
Besondere Pflegestellen: keine
Größe: Rüde 60 - 65 cm, Hündin 55 - 60 cm
Normalgewicht: Rüde 30-40 kg Hündin 22-32 kg
Aktivitätsgrad: Sehr hoch
Hobbys: Hundesport, Schwimmen, Joggen, Fahrradtouren
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: mittel
Anforderungen: regelmäßige Bewegung
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Schaeferhund Portrait

DEUTSCHER SCHÄFERHUND IN NOT

Nach offiziellen Angaben gibt es allein in Deutschland mehr als 10.000 Hunde, die ein neues liebevolles Zuhause suchen. Darunter auch viele Schäferhunde. Denn schon lange zählt der Deutsche Schäferhund zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland.


Tierheim

In fast jedem Tierheim findet man mindestens einen Schäferhund, der auf ein neues Zuhause wartet. Das haben die Schäferhunde ihrer Beliebtheit zu verdanken. Denn leider schützt sie sie nicht davor in Not zu geraten, vielmehr wird ihre Popularität ihnen zum Verhängnis. Viele schaffen sich unüberlegt einen Schäferhund an und sind sich nicht darüber im Klaren welche Aufgaben und Herausforderungen mit dem Kauf auf den Besitzer eines Schäferhundes zukommen. Zwar lässt sich der Schäferhund leicht erziehen, fordert allerdings durch seine Intelligenz viel Beschäftigung. Womit sich der ein oder andere überfordert fühlt.

Einen Schäferhund in Not zu adoptieren, sollte deswegen wohl überlegt sein. Hat man die nötige Zeit? Wird man sich auch in Zukunft mit dem Schäferhund ausreichend beschäftigen können? Wird man den Anforderungen des Schäferhunds gerecht? Diese Fragen sollte man sich im Vorfeld durch den Kopf gehen lassen, um keine voreilige Entscheidung zu treffen.


Tierschutzverein

Auch Tierschutzvereine vermitteln Schäferhunde in Not. Nothilfen spezialisieren sich zumeist nur auf eine Hunderasse und wissen deswegen auch worauf es bei der Haltung dieser Hunderasse ankommt. So ist beispielsweise im Falle des Deutschen Schäferhunds die Deutsche Schäferhund Nothilfe e.V. der richtige Ansprechpartner. Der Verein vermittelt Schäferhunde und Schäferhund Mischlinge aus dem In- und Ausland.


Hund kennenlernen

Ein Schäferhund in Not bringt auch gewisse Vorteile mit sich. Er hat in der Regel bereits in einer Familie gelebt und eine entsprechende Sozialisations- und Erziehungsphase hinter sich. Er kennt also die Abläufe in einer Familie und kann sich leicht in ein neues Umfeld zurechtfinden.

Allerdings gilt: wer einen Schäferhund aus dem Tierheim oder von der Nothilfe holt, dem sollte auch klar sein, dass das Tier meist einen schweren Schlag erlitten hat. Die plötzliche Trennung von seiner Familie kann sich auf sein Verhalten auswirken. Er wird am Anfang etwas Zeit brauchen, um wieder neues Vertrauen zu fassen und sich wohl zu fühlen.


Schutzgebühr

Ob man einen Schäferhund aus dem Tierheim oder von der Nothilfe nimmt, beide werden dafür sorgen, dass er alle nötigen Impfungen bekommt und die wichtigsten tierärztlichen Untersuchungen durchläuft. Das erspart einem vorerst den Gang zum Tierarzt. Außerdem erheben beide eine Schutzgebühr, die den anderen Schützlingen des Tierheims oder der Nothilfe zugutekommt.