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Rassensteckbrief Zwergpinscher

Zielgruppe: Singles und Familien
FCI Gruppe: Pinscher und Schnauzer
Merkmale: eleganter, quadratischer Körper, kurzes Fell
Fellfarben: einfarbig rot oder schwarz mit rotem Brand
Charakter: temperamentvoll, lebhaft, selbstsicher
Besondere Pflegestellen: keine
Größe: 25-30 cm
Normalgewicht: 4-6 kg
Aktivitätsgrad: aktiv
Hobbys: Hundesport
Hundefutter: Trockenfutter, Nassfutter
Verträglichkeit mit anderen Tieren: sehr gut
Anforderungen: Auslauf und geistige Auslastung
border collie

ZWERGPINSCHER ZUCHT

Erkennen eines guten Züchters

Der Zwergpinscher ist ein beliebter Familien- und Begleithund, was ihn leider nicht selten zum Opfer von Massenzüchtern macht. Denn was sich gut verkauft, wird massenhaft „produziert“. Im Internet werden solche Welpen als Mini- oder Bonsai-Zwergpinscher beworben, denn es gilt je kleiner desto stärker nachgefragt. In der Regel handelt es sich bei solchen angeblichen Zwergpinschern nicht um reinrassige Welpen, sondern Mischlinge zwischen Zwergpinscher und beispielsweise Prager Rattler. Das Problem dabei ist, es wird nicht auf Gesundheit gezüchtet, sondern lediglich auf Aussehen. Ein guter Züchter achtet zwar bei der Auswahl seiner Zuchthunde auch auf ein gelungenes Äußeres, allerdings steht bei ihm die Gesundheit an erster Stelle. Deswegen lässt er auch all seine Hunde regelmäßig tierärztlich untersuchen. Die Zwergpinscher eines seriösen Züchters haben ihren Preis. Impfungen, Papiere, Futter und Zubehör kosten und es schlichtweg unrealistisch einen gesunden und glücklichen Zwergpinscher Welpen für 200 oder 300 Euro auf dem Welpenmarkt anzubieten. Kauft man einen Zwergpinscher aus einer anerkannten und seriösen Zucht, muss man mit einem Kaufpreis von mindestens 600 Euro rechnen.


Zucht-Verband

Für den Zwergpinscher existiert kein Einzelverband. Der Zwergpinscher wird als Rasse im Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 e.V. geführt. Der Klub vereint Informationen rund um alle Pinscher und Schnauzer Rassen auf seiner Internetpräsenz. Hier bekommen Züchter und Liebhaber des Zwergpinschers die Möglichkeit Kontakt zu anderen Züchtern oder zu Ortsgruppen des Klubs aufzunehmen, Informationen zu Ausstellungen abzurufen und sich einen Überblick über den gültigen Rassestandard zu verschaffen.


Rassestandard

Der Zwergpinscher ist laut Rassestandard eine Miniaturversion des Deutschen Pinschers. Allerdings hat er kein zwergenhaftes Äußeres, sondern ist proportional ausgewogen gebaut. Sein Fell ist schwarz mit rostbraunen Abzeichen, einfarbig rot oder braun in unterschiedlichen Tönen. Letzterer Fellfarbe verdankt er auch den Namen „Rehpinscher“.


Grundregeln zur Welpenabgabe

Ein Zwergpinscher Welpe sollte frühestens mit 8 Wochen in sein neues Zuhause umziehen. Wird der Welpe früher von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt, hat sich sein Wesen noch nicht ausreichend gefestigt. Ein solcher Zwergpinscher Welpe wird Schwierigkeiten im Umgang mit Artgenossen haben und ihnen mit Angst oder übervorsichtiger Zurückhaltung begegnen. Außerdem sollte der Zwergpinscher seinen neuen Besitzer bei der Übergabe nicht zum ersten Mal sehen. Der neue Besitzer sollte ihn bereits vorher besucht und kennengelernt haben. Das erleichtert dem Zwergpinscher Welpen den Umzug in sein neues Zuhause und erspart ihm zusätzlichen Stress. Grundsätzlich gilt: Soll der Welpe lediglich auf einem Parkplatz, einem Hinterhof oder einem Rastplatz übergeben werden, kann es sich bei dem angeblichen Züchter nicht um eine seriöse Person handeln. In so einem Fall sollte man das geschäftliche Verhältnis sofort abbrechen und keinen Welpen von der Person kaufen. Ist der Zwergpinscher Welpe endlich in seinem neuen Zuhause angekommen, sollte man ihm viel Zeit lassen, damit er sein neues Heim in Ruhe erkunden kann. Die vielen Zimmer können ihn anfangs überfordern und er wird sich wohlmöglich nicht von Beginn an in der ganzen Wohnung aufhalten, sondern sich langsam immer mehr Raum erschließen.