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Shepherd Portrait

ERNÄHRUNG

Um zu wissen, was der Hund zum Leben benötigt, sollte der Mensch sich nach seinem Vorfahren, dem Wolf richten. Schliesslich stammt unser Haushund, egal ob Chihuahua oder Dogge, von ihm ab.

Die Hundenahrung sollte sich demnach an der natürlichen Ernährung des Wolfes orientieren. Die Hauptnahrung des Wolfes bilden zum größten Teil pflanzenfressende Säugetiere (Großwild wie Rehe und bei Gelegenheit Kleintiere wie Kaninchen oder Mäuse).

Bei Gelegenheit werden Grossvögel erlegt, Fische gehören seltener zum Speiseplan. Bei hundeland.de finden Sie eine große Auswahl an Trocken- und Nassfutter mit extra hohem Fleischanteil.

Der Wolf nimmt die Vitamine und Spurenelemente nicht nur über die pflanzenfressenden Beutetiere auf, sondern frisst auch selbst pflanzliche Nahrung wie Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln, Insekten und den Kot der Pflanzenfresser.

Daraus ergibt sich folgende Nahrungszusammensetzung, der man möglichst nahe kommen sollte:

1. Fleisch (mit hohem Proteingehalt, tierisches Fett, Aminosäuren, Spurenelemente)

2. Innereien (mit fettlöslichen Vitaminen und Spurenelementen)

3. Darminhalt der Pflanzenfresser (Ballaststoffe durch Grünfutter)

4. Kräuter und Gräser, Früchte

Der Hund ist ein Karnivor (Fleischfresser). Alle Caniden (Hundeartige) besitzen wie ihre Vorfahren kräftige Eckzähne und die Backenzähne sind sehr scharf. Der Hund kann damit gut Fleisch und Knochen durchbeißen. Im Speichel des Fleischfressers befinden sich keine Verdauungsenzyme, die z.B. von Pflanzenfressern benötigt werden, um die Nahrung vorzuverdauen. Er kaut nicht darauf herum, sondern schlingt ganze Brocken herunter.

Der Magen des Hundes ist im Vergleich zu Pflanzenfressern sehr groß. Die Magensäure des Hundes enthält anteilig zehnmal mehr Salzsäure als die des Menschen und hat, mit Nahrung im Magen, einen pH-Wert von unter 1 (im Vergleich dazu hat der Mensch einen pH-Wert 4 bis 5).

Der Verdauungsvorgang selbst geht sehr schnell, innerhalb von höchstens 24 Stunden sind Fleisch und Knochen vollständig verdaut. Zum Vergleich: ein Pflanzenfresser benötigt für die gleiche Aufgabe vier bis fünf Tage. Aufgrund seiner Anatomie (einem grossen Magen und einen kurzen Verdauungstrakt), ist der Hund nicht auf das Verdauen von Getreide spezialisiert, deshalb sollte der Anteil an Getreide im Futter nicht zu groß sein.

Um auf Dauer die Gesundheit ihres Hundes zu gewährleisten ist eine optimale Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Qualitativ bestes Futter allein reicht aber nicht aus, es muss auch dem Bedarf des einzelnen Hundes entsprechen. Dieser fällt sehr unterschiedlich aus, je nachdem in welcher Lebensphase sich ein Hund befindet. Ältere Hunde haben andere Ansprüche an das Hundefutter als Welpen oder trächtige Tiere. Sehr aktive, sportliche Hunde brauchen anderes Futter als Hunde die sich wenig bewegen. Unser Futterfinder hilft Ihnen, das optimale Futter für Ihren Hund zu finden. Durch die Auswertung verschiedener Daten Ihres Hundes kann die ideale Nährstoffversorgung individuell ermittelt werden.