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ZECKEN

In Deutschland gibt es circa 19 Zeckenarten, welche den Hund sowie den Menschen befallen. Die drei häufigsten Arten sind der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), die Auwaldzecke (Dermacentor reticularis) und die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus). Im Frühjahr wird es wärmer, so dass Zecken vermehrt auftreten. Sie lieben Temperaturen zwischen sechs und acht Grad. Sie hängen meistens an Gräsern und lassen sich fallen. Mit ihren scharfen Mundwerkzeugen graben sie sich tief in die Haut ihres Wirtes.

Zecken gefährden die Gesundheit des Hundes und die Gesundheit des Menschen!
Zecken übertragen leider zahlreiche lebensbedrohliche Erkrankungen auf Hunde und auf Menschen. Darum ist es wichtig, sich auch selbst vor diesen Parasiten zu schützen! Am gefährlichsten sind für den Menschen zwei Erkrankungen die FSME (Frühsommer Meningo Enzephalitis) und die Borreliose (bakterielle Infektionskrankheit). Der Gemeine Holzbock überträgt den FSME Virus, welcher beim Menschen eine schwere Hirnhautentzündung auslöst gegen die es kein wirksames Medikament gibt! Lassen sie sich gegen FSME impfen, vor allem wenn sie in gefährdeten Gebieten wohnen (Bayern und Baden Württemberg). Hunde sind nicht gefährdet. Dagegen können Menschen und Hunde an Borreliose erkranken. Der Gemeine Holzbock überträgt auch die Borreliose Bakterien. Die Symptome der Borreliose sind vielseitig und treten erst nach einiger Zeit auf. Oft kommt es zu Entzündungen der Gelenke und Fieber. Für Hunde gibt es eine Impfung gegen Borreliose, diese ist aber umstritten. Die Behandlung der Borreliose erfolgt durch Antibiotikum. Weitere Erkrankungen die für Ihren Welpen gefährlich sind, sind die Babesiose (Hundemalaria) sowie die Ehrlichiose und Anaplasmose. Diese Erkrankungen zählten früher zu den Reisekrankheiten. Leider tauchen sie, durch die verstärkte Reiselust, immer öfter bei uns auf.

Wie können Sie einen Zeckenbefall verhindern und was ist zu tun wenn Ihr Welpe eine Zecke hat?
Bei jedem Tierarzt und bei Hundeland.de erhalten Sie wirksame Mittel gegen Zecken. Meist sind dies Spot-On Präparate (Tropfen zum aufträufeln) oder Halsbänder. Diese Präparate halten bis zu vier Wochen die Parasiten ab. Haben Sie eine Zecke entdeckt, entfernen Sie sie schnell. Nach circa einem halben Tag übertragen sich die bösen Erreger. Mit einer speziellen Zeckenzange oder Zeckenkarte drehen Sie die Zecke behutsam aus der Haut des Hundes. Ihr Tierarzt kann Ihnen dabei helfen.