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Kapitel 2: Welche Anforderungen haben trächtige Hündinnen an die Ernährung?

HündinWird eine Hündin trächtig (Fachausdruck: Gravidität), ist es wichtig, sie während der gesamten Trächtigkeit mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, da ein Nährstoffmangel oder Überversorgung sich unmittelbar auf die Entwicklung der Föten auswirken würde.

Die Trächtigkeit dauert in der Regel ungefähr 9 Wochen. Idealerweise beginnt man bereits einige Wochen vor der Trächtigkeit mit der Umstellung des Futters.

    Zuchthündinnen brauchen deutlich mehr Eiweiß als adulte Hunde für

  • das Wachstum der Plazenta und der Föten
  • den Aufbau von Reserven während der Trächtigkeit
  • die Ausbildung der Milchdrüsen
  • die Herstellung von Milch

Tritt ein Eiweißmangel auf, kann sich dies die Anzahl der Welpen auswirken und die Überlebenschancen der Welpen minimieren. Außerdem ist der Bedarf an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen erhöht, der wichtig ist für die Skelettentwicklung der Föten, den Muskelaufbau oder die Blutbildung. Da die Föten keine Vitamine speichern können, sind sie auf eine ausreichende Versorgung über die Muttermilch nach der Geburt angewiesen.

    Die Trächtigkeit der Hündin kann in zwei Hälften geteilt werden:

  • In der ersten Hälfte der Trächtigkeit sind die Föten noch sehr klein (weniger als 5% des Geburtsgewichtes). Die Hündin wird mit sehr hochwertigem Futter gefüttert, die Futtermenge wird jedoch noch nicht erhöht.
  • Erst ab der 5. Woche, wenn die Föten stark anfangen, zu wachsen, muss die Futtermenge erhöht werden. Die Fütterungsmenge kann sich je nach Rasse auf bis zu 170% des normalen Bedarfs erhöhen. Bei der Fütterung sollte beachtet werden, dass die Hündin nicht überfüttert wird. Die Hündin sollte nach der Geburt ihrer Welpen nicht mehr als 5-10% über ihrem Normalgewicht wiegen.